New Zealand – The home of Hobbits and Maoris

wpid-wp-1436005556243.jpeg

Hallo ihr Lieben,

heute melde ich mich mit einem Eintrag über ein neues Land bei euch. Meine Reise ging nach Neuseeland. Was stand dort für mich auf dem Plan? Gute Frage, Hobbiton stand fest. Den Rest galt es nach und nach herauszufinden. Nach den ganzen Erlebnissen in Französich Polynesien keine leichte Sache wieder in das alte Traveller-Leben einzusteigen. Aber es muss ja weiter gehen und es warten ja noch eine Menge toller Sachen.

In Auckland angekommen, ging es erstmal ins Hostel. Dort wurde ich in ein Einzelzimmer umgebucht, das eher einer Gefängniszelle glich als einem Zimmer. Naja, die 3 Tage in „Einzelhaft“ werde ich schon rumbekommen.
Das Wetter war sehr bescheiden, viel Regen und sehr windig. Winter halt.

Am nächsten Morgen machte ich mich dann trotz des Wetters auf den Weg die Stadt zu erkunden. Ich machte einen kleinen Stadtspaziergang und dann ging es zur Fähre auf die nahe gelegene Insel Davenport. Eine kleine Insel mit schönem Blick auf die Stadt und alten Befestigungsanlagen aus dem 2. Weltkrieg. Die vorgelagerte Insel wurde aufgrund des immer näher rückenden Krieges immer mehr verstärkt und mit unterirdischen Tunneln versehen. Wirklich spannend das zu erkunden. Es war immer noch sehr windig, aber die Sonne kam raus, sodass ich einige Bilder von der Stadt schießen konnte.

wpid-wp-1435711586304.jpeg

Vielmehr habe ich dann auch in Auckland nicht gemacht. Am nächsten Morgen fuhr ich dann mit dem Intercity Bus in Richtung Rotorua, mit einem besonderen Zwischenstopp. Erst einmal eine kleine Anmerkung zu den Bussen. In Neuseeland gibt es die Möglichkeit mit drei verschiedenen Unternehmen zu reisen, wenn man sich kein eigenes Auto mietet. Naked Bus, Intercity oder Kiwi Experience. Für alle die Geld sparen wollen und flexibel und unabhängig reisen wollen, empfehle ich die ersten beiden. Kiwi Experience hat vorgefertigte Routen und organisiert für einen fast alles. Das merkt man aber dann auch am Preis, der wesentlich höher ist, als die der beiden anderen. Bei Naked Bus (Fahrtenguthaben) und Intercity (Stundenguthaben) kann man Pässe kaufen, bei denen man dann das Guthaben leerfahren kann. Dies war super. Ich war mit Intercity vollkommen zufrieden. Zum Teil hat man Wifi im Bus. Die Busfahrer sind sehr freundlich und fahren gut und es ist um mehr als die Hälte günstiger als Kiwi.

So jetzt nach diesem kleinen Exkurs zurück zu meiner Tour. Zuerst führte die Fahrt nach Matamate. Ein kleines verschlafenes Nest. Aaaber, von dort aus startete meine Tour nach Hobbiton, dass etwas außerhalb hiervon lag. Für alle, die es noch nicht wissen, Hobbingen war ein MUSS auf meiner Reise. Bei meiner Betriebssportbasketballmannschaft heiße ich aufgrund meiner Köpergröße Hobbit und so schenkten sie mir zum Abschied den Eintritt für die Hobbiton. Vielen Dank noch mal an alle für dieses tolle Geschenk.

Bei ständig wechselndem Wetter im 10 Minutentakt, von Starkregen bis strahlendem Sonnenschein, fuhren wir ins Paradies der Lord of the Rings geeks. Und ich musste feststellen, es war wirklich schön dort. Natürlich nicht so groß, wie der Film es uns scheinen lässt. Aber eine tolle Landschaft mit schönen gepflegten Hobbitgärten und den typischen runden Hobbithöhlen. Räume haben diese nicht, es ist halt eine Kulisse. Man erfuhr eine Menge wirklich interessante Hintergrundinfos, wie es dazu gekommen ist, dass der Film ausgerechnet dort gedreht wurde, wie es dazu kam, dass das Movie-Set quasi zwei mal aufgebaut wurde und viele andere nette kleine Stories rund um den Film. Wirklich interessant und am Ende der Tour gab es dann noch ein Bier im originalgetreu nachgebauten Green Dragon Pub. Hier einige Bilder dieser Tour:

wpid-wp-1435713268079.jpeg

wpid-wp-1435713277549.jpeg

wpid-wp-1435713308882.jpeg

wpid-wp-1435713315649.jpeg

Anschließend nahm ich dann den nächsten Bus nach Rotorua. Hier angkommen checkte ich in meinem Hostel ein. Dieses Hostel hatte einen tollen Ausblick von dem Gemeinschaftsraum in die angeschlossene Kletterhalle, wo man den Kletterern zusehen konnte.

Am nächsten Morgen machte ich mich mit einem Engländer auf, zu einer Wanderung in die Redwoods, vorbei an eingen nach Schwefel stinkenden Bächen und Teichen. In dieser Gegend brodeldet es überall unter der Erde und die ganze Stadt riecht ein wenig nach faulen Eiern. Unsere Wanderung hat Spaß gemacht und nach den Schwefelwassern ging es in den dichten Wald. Wirklich schön. Dann aber änderte sich der Ausblick nach der Hälfte des Weges. Hier war fast der gesamte Wald abgeholzt. Sehr schade, aber wird wohl seine (finanziellen) Gründe haben. Alles in allem war es aber eine tolle Wanderung. Sehr abenteurlich. Warum? Ganz einfach, wie ihr wisst bin ich ein wenig farbenblind. Die nette Dame in der Information sagte zu uns, folgt einfach den violetten Pfeilen. Kein Problem. Beim ersten angekommen merkte ich, dass dieser dunkel violette Pfeil auf dunkelbraunen Hintergrund aufgemalt war, was für mich aus der Ferne alles wie braun aussah. Aber wieder kein Problem, dachte ich, ich habe ja eine Wanderbeleitung. Ich sagte ihm meine Probleme und er sagte nur trocken: „Ich habe das gleiche Problem!“ 2 Farbenblinde allein im Wald auf der Suche nach dem richtigen Weg. Wir veliefen uns zwei Mal. Beim ersten Mal fluchten wir auf die Frau an der Information. Wir waren uns sicher, keinen Pfeil gesehen zu haben, drehten um und nach einer Weile sahen wir dann doch den Pfeil, den wir übersehen hatten und die falsche Abzweigung genommen haben. Also doch nicht die Schuld der Frau an der Information. Beim zweiten Mal wussten wir ja schon was los war, drehten um und fanden den richtigen Weg und kamen unbeschadet wieder im Hostel an.

Am nächsten Tag gingen wir noch zum See und abends auf den Night Market, sonst war eher Erholung angesagt, denn am Tag darauf stand die nächste Busfahrt nach Taupo an. Hier war dann wieder mehr Action angesagt. Ich buchte für den nächsten Tag eine Tour, um das Tongariro Crossing zu machen. Einer der 10 schönsten Tages-Hikes der Welt. Ich hatte lange überlegt, es alleine oder in einer Gruppe zu machen. Da mir aber empfohlen wurde bei den Wetterbeidingungen eine geführte Tour zu machen, entschied ich mich dafür.

Es ging früh los, der Bus fuhr uns zum Startpunkt. Dick eingepackt ging es bei ca. 0 Grad mit Steigeisen im Rucksack los. Die Landschaft änderte sich schnell, es wurde eisiger und es lag immer mehr Schnee. Die Sicht wurde immer schlechter.

wpid-wp-1435714910463.jpeg

Leider war die Gruppe sehr langsam, sodass Katharina, eine andere Deutsche, und ich zwischendurch immer in der Kälte warten mussten. Wenn man ein geübter Wanderer ist, empfehle ich, auch im Winter vielleicht lieber in einer Kleingruppe ohne Tour zu gehen und sich die Ausrüstung zu leihen. Leider war die Sicht wirklich schlecht und es wurde immer windiger und damit kälter und eisiger, sodass wir vor dem Aufstieg zum höchsten Punkt die Steigeisen anzogen.

wpid-wp-1435715159717.jpeg

Oben am höchsten Punkt waren es um die -8 Grad und ein eisiger Wind. Sehen konnte man nicht viel, das Erlebnis war trotzdem toll. Katharina und ich entschlossen uns aber, aufgrund der extrem kalten Wartephasen, Bummeltempo einzuschalten, damit wir nicht ganz so lange warten mussten. 😉 Einmal kurz lichteten sich die Wolken und man konnte einen Blick erhaschen.

wpid-wp-1436005501205.jpeg

Auf dem Weg nach unten wurde der Schnee wieder weniger und aus ein wenig Gras und Sträuchern wurde eine Art Dschungel. Dann nach langen 6 Stunden kamen wir am anderen Parkplatz an, an dem wir eingesammelt wurden. Im Hintergrund des nächsten Fotos sieht man den See von Taupo.

wpid-wp-1436005726837.jpeg

wpid-wp-1436007513141.jpeg

Im gesamten Nationalpark waren Warnschilder angebracht, weil man in der Nähe von noch aktiven Vukanen unterwegs ist. An den Zugängen gibt es sogar eine Ampel. Diese ist ziemlich witzig und vielleicht auch ein wenig beunruhigend für die Angsthasen unter uns: 😉

Und noch eine kleine Anmerkung für die Hobbitfans unter euch. Ich habe den Schicksalsberg aufgrund der Witterung leider nicht finden können und muss nun meine Reise fortsetzen und den Ring weiter mit mir herumtragen.

wpid-wp-1436007533348.jpeg

Abends ging ich dann noch mit meinen 3 Zimmergenossen und -genossinnen etwas essen und dann früh schlafen. Katharina, Rebecca und ich sind dann am nächsten Tag noch zu den heißen Quellen von Taupo und zu den Huka Falls gelaufen. Das war auch noch einmal ein gutes Stückchen. Danach wars dann auch erstmal gut. Die Huka Falls waren ein reißender Wasserfall. Das Wasser sah eisig kalt aus.

wpid-wp-1436006194181.jpeg

Am nächsten Tag fuhr ich dann 6 Stunden in das verregnete Wellington, der Hauptstadt Neuseelands, wo ich am darauffolgenden Tag morgens in das Te Papa Museum gegangen bin. Dies ist das Nationalmuseum und ich muss sagen, das hat selbst einem Museumsmuffel wie mir gefallen. Es gab verschiedene Ausstellungen zur Natur der Landes Entstehung, Kultur, Maoris und Geschichte. Es gab eine Sonderausstellung zum 1. Weltkrieg, mit beeindruckenden Bildern und Geschichten. In Zusammenarbeit mit „Weta Workshop“, die die Figuren zu z. B. Herr der Ringe, Avatar o. a. herstellen, wurden riesige lebenechte Abbilder der Soldaten gefertigt, deren Geschichten dort erzählt wurden. Ganz tolle Ausstellungen. Ich empfehle jedem Neuseelandreisendem hier vorbei zu schauen. Der Eintritt ist frei.

wpid-wp-1436006689844.jpeg

Danach ging der Bildungstag mit einem Besuch der neuseeländischen Parlaments weiter. Erst eine Besichtigung und dann habe ich mir noch eine Debatte im Parlament angeschaut. Wirklich spannend und irgendwie niedlich, weil es so schön klein und übersichtlich ist. Fotos durfte ich natürlich dort keine machen.

Von Wellington fuhr ich dann am nächsten Morgen mit der Fähre nach Picton, auf die Südinsel Neuseelands. Dort dann direkt weiter mit dem Bus nach Nelson. Auf dem Weg zur Fähre lernte ich einen Holländer kennen, Maurice, mit dem ich abends noch essen ging und am nächsten Tag eine Stadtwanderung durch Nelson und Umgebung machten. Mit einer nicht wirklich detailgetreuen Karte schlugen wir uns doch relativ erfolgreich durch. Nelsen ist eine schöne kleine Stadt mit schöner Aussicht auf die umliegenden Berge.

wpid-wp-1436007390587.jpeg

Auf dem Weg zurück haben wir uns noch ein Freilichtmuseum angeschaut. Dort wurde ein altes Dorf aufgebaut und alle möglichen Sachen ausgestellt. Z. B. alte Brauerei, altes Krankenhaus, Schuhmacher, Postamt, Kirche… Wirklich spannend und wegen eines Büchermarktes nur 3 Dollar eintritt.

Ich entschied mich am nächsten Tag eine lange Wanderung durch den Abel Tasman Nationalpark zu machen. Mir rieten zwar alle davon ab, zwei Tageshikes an einem Tag zu machen, aber der Reiz war schon groß. Ich hatte 5:45 Stunden um 24 km zurück zu legen. Ist doch echt kein Problem. Es regnete die ganze Zeit, das machte es einfacher, weil man die Aussicht nicht wirkich genießen konnte oder wollte. Es war trotzdem wunderschön. Ich wurde mit einem Boot zum Startpunkt gefahren und musste den Weg bis zum Abholpunkt des Busses zurücklaufen. Würde ich es nicht schaffen, müsste ich mich dort irgendwo für eine Nacht einmieten. Also ging es flott los und als ich nach 2 Stunden schon die Hälfte hinter mir hatte, ließ ich es entspannter angehen und machte noch ein paar schöne Fotos.

wpid-wp-1436008103514

wpid-wp-1436008114806

Nach 4:20 war ich angekommen. Gute Zeit. 🙂 Klitschnass, ganz schön kaputt. Aber die Wanderung durch den Regenwald war wunderschön, viele kleine Wasserfälle, schöne Strände und eine Menge Natur. Der Regenwald machte aber an diesem Tag wirklich seinem Namen alle Ehre. 😉 Zurück im Hostel hieß es packen, denn am nächsten Morgen fuhr der Bus nach Greymouth, einem verschlafenen Örtchen, von dem aus mein Zug mich 2 Tage später nach Christchurch bringen sollte. Der Bus machte einen Zwischenstopp bei den Pancake Rocks. Kommt ihr wohl drauf, warum die wohl so heißen!?

wpid-wp-1436008458417.jpeg

wpid-wp-1436008467929.jpeg

In meinem Hostel in Greymouth entspannte ich mich dann 2 Tage und machte eine interessante Bekanntschaft. In meinem Zimmer übernachtete ein ehemaliger Bandenchef von einer der beiden größten Banden Neuseelands. Ein ehemals schwerkrimineller, der seinen Weg zu Gott gefunden hat, hierüber ein Buch geschrieben hat und jetzt durchs Land reist und dieses verkauft. Eine wirklich interessante Geschichte. Ich habe es mir nicht nehmen lassen, ein Buch zu kaufen und lese es gerade.

Nach den 2 Tagen Entspannung nahm ich dann einen Zug nach Christchurch, einmal über die Insel. Dieser Zug wurde damit angepriesen, dass man tolle Ausblicke hat. Es war wirklich ganz schön, aber ich habe nichts gesehen, was ich nicht schon vorher in Neuseeland gesehen hatte.

Ist wohl eher was für ältere Leute. 😉

Christchurch hat mich wirkich erschreckt. Obwohl das Erdbeben dort jetzt schon einige Jahre her ist, steht in der Stadt immer noch kaum etwas. Die gesamte Innenstadt gleicht einer einzigen Baustelle. Vereinzelt werden Fassanden gestützt, der Kirchturm der größten Kirche ist immer noch eingestürzt.

wpid-wp-1436008919255.jpeg

wpid-wp-1436008927192.jpeg

Die meisten Ruinen sind beseitigt und es wird überall gebaut. Es dauert aber wohl noch viele Jahre bis die ganze Stadt wieder aufgebaut ist.

Ich habe in Christchurch in einer ganz besonderen Unterkunft übernachtet. Einem ehemaligen Gefängnis. Hier schläft man in den renovierten alten Gefängniszellen. Auch wenn ihr mir es nicht glaubt, sie haben mich dort sogar wieder herausgelassen. 😉

wpid-wp-1436009067697.jpeg

Nach dem Stadtrundgang und einem Besuch des botanischen Gartens, fuhr ich zum Flughafen. Die 2 1/2 Wochen in Neuseeland waren schon wieder um. Es ging nach Australien. Ein neues Land ein neues Abenteuer. Hiervon aber wie immer mehr beim nächsten Mal, wenn ich euch von den ersten Abenteuern in Australien berichte.

Abschließend natürlich noch einen Rückblick auf Neuseeland. Neuseeland hat eine wunderschöne Natur zu bieten. Die weiten grünen Hügel, eine Unmenge an Schafen, tolle Wanderwege mit Bergen (mit Schnee oder ohne) und Stränden und Regenwald. Wirklich toll auch dieses Land gesehen zu haben. Etwas ganz anderes als die Länder die ich bisher gesehen habe und auch noch sehen werde. Hobbiton war auch widererwartend echt cool und die ganzen Hikes sowieso. Im Sommer vielleicht noch etwas schöner, da es jetzt im Winter schon verhältnismäßig kalt war.

In Neuseeland feierte ich auch mein Bergfest. Ab diesem Zeitpunkt bin ich mehr Tage gereist, als die, die noch vor mir liegen Die Zeit flieg also weiter. Inzwischen sind es nur noch 2 Monate. Aber hierzu bald mehr.

Ich wünsche euch allen ein sonniges Wochenende! Und freut euch, ihr habt es definitv wärmer als ich hier in Australien.

Bis dahin viele Grüße

Euer Patrick

Französisch Polynesien – Zwischenstopp im Paradies

wpid-wp-1434073901708.jpeg

Hallo meine Lieben,

jetzt habe ich es schon wieder ein wenig schludern lassen, den Blog zu schreiben. Höchste Zeit für den nächsten Beitrag. Inzwischen bin ich in Melbourne angekommen. Eine schöne Stadt. Ein wenig zu kalt. Aber Kälte bringt mich dann auch zu meinem heutigen Beitrag. Französisch Polynesien, genauer gesagt, die beiden Inseln Tahiti und Mo’orea. Denn Kälte war hier Gott sei Dank, obwohl es Winter war, Mangelware. 😉

Nach den ganzen Strapazen des Reisens der knapp ersten Hälfte meiner Weltreise hatte ich einige Tage Ausspannen am Strand und Tauchen in wunderschön klarem Wasser.

So ging der Flug mit Air Tahiti Nui nach Tahiti, wo ich mich für drei Tage in einem Hostel nicht weit von Papeete einquartierte. Am ersten Tag ging es dann erstmal ab an den Strand. Ein Gefühl für Sonne und Wasser bekommen. Das war angenehm warm, schon fast zu warm, um wirklich von Abkühlung sprechen zu können. Aber uns Deutschen kann man es ja auch nie recht machen, wir finden immer was zum Nörgeln.

Vom Schnorcheln schon so begeistert, entschied ich mich am zweiten Tag vor Tahiti tauchen zu gehen. Mein erster Tauchgang ohne meinen Tauchlehrer Daniel. Und was soll ich sagen – alles prima gelaufen. Sicherheit war da, also konnte es losgehen. Wir tauchten hinab ins tiefblaue Wasser. Wunderschön. An der Riffkante entlang. Bunte Fische, tolles Riff, Fischschwärme. Leider habe ich hier noch keinen Hai erspähen können, aber das sollte ja noch kommen. War eine tolle erste Erfahrung mit meinem Tauchschein. Ich weiß Daniel, nichts ist so schön wie die Sorpe bei 7 Grad „warmen“ Wasser, aber es kam schon nahe dran. 😉

wpid-wp-1434072645941.jpeg

Am Ende des Tauchgangs hatten meine Tauchpartnerin und ich auch einen neuen Freund gefunden, der uns wohl mit Haien verwechselte. Ein Putzerfisch wollte uns putzen und zwickte uns immer wieder in die Beine. Sehr witzig, aber extrem hartnäckig der Kleine.

wpid-wp-1434072631235.jpeg

Dann gings zurück zur Tauchbasis zur Vorbereitung auf den zweiten Tauchgang. Der ging ins sog. Aquarium, ein flacheres Stück innerhalb des Riffs, indem ein kleines Flugzeugwrack und zwei Schiffswracks liegen. Auch hier wieder eine tolle Sicht, schöne bunte Fische. Aber seht selbt:

wpid-wp-1434072828600.jpeg

wpid-wp-1434072835483.jpeg

wpid-wp-1434072842260.jpeg

wpid-wp-1434072874470.jpeg

Am nächsten Morgen ging es dann ans eigentliche Ziel, Mo’orea, eine kleine Insel, 40 Minuten mit der Fähre von Tahiti entfernt. In den USA als „Honeymoon Insel“ beworben. Aus dem Flieger von Tahiti nach Neuseeland gelang mir dieses Bild von der Insel:

wpid-wp-1434074026721.jpeg

Ich habe mich in einem Bungalow in Ha’apiti, nahe meiner ausgewählten Tauchbasis einquartiert. Kein direkter Strand, aber am Hang gelegen mit wunderbarem Blick aufs Meer. Es war schrecklich warm, also kühlte ich mich erst einmal im Pool ab und plante dann die weiteren Tage. Hier die Aussicht vom Pool:

wpid-wp-1434073845404.jpeg

Am nächsten Morgen wurde ich dann zu meinem ersten Mo’orea Tauchgang abgeholt. Kurze Einweisung unseres Instructors, Ausrüstung checken, alles aufs Boot schleppen und auf gehts. Hoffentlich sehe ich die mir versprochenen Zitronenhaie, Schwarzspitzenriffhaie und alle möglichen anderen Fische.

Kaum abgetaucht und die Kamera noch gar nicht vorbereitet, schwamm neben uns schon der erste ca. 3 Meter lange Zitronenhai vorbei. Ein unglaubliches Gefühl, wie sie durchs Wasser schweben, ohne Schutz zwischen uns und ohne sich von einem gestört zu fühlen. Man verspührt weder Angst noch Panik, man ist einfach nur fasziniert. Die ganzen (Entschuldigung) scheiß Haifilme haben so ein schlechtes Bild auf diese wunderbaren Kreaturen geworfen dass sie gejagt und gequält werden. In vielen Fällen auch wegen ihrer Flossen.
Ich wollte mehr sehen. Mehr von diesen Tieren.

wpid-wp-1434074600410.jpeg

Und das bekam ich später auch noch. Wir tauchten und sahen auch einige Schwarzspitzenriffhaie, von denen ihr später noch ein Video vom Schnorcheln zu sehen bekommt.
Dann waren auf einmal vier ausgewachsene 3 Meter lange Zitronenhaie um uns herum. Wunderbar. Hätte ich unter Wasser reden können, hätte es mir vor Faszination da glatt die Sprache verschlagen. Hier ein etwas längeres Video. Einige nicht so unschöne Störfische wurden da aus Versehen auch noch eingefangen. 😉

Am Ende des Tauchgangs, beim Auftauchen, sind mir dann noch diese Fische vor die Linse gekommen. Witzig. Sie haben ihre Flossen nicht an den Seiten, sondern oben und unten und bewegen sich so fort, bzw. stabilisieren sich.;-)

wpid-wp-1434074576008.jpeg

Wenn das mal kein gelungender Tauchgang war. Es ging zurück zur Basis, Zeit ein paar Überwasserfotos zu machen:

wpid-wp-1434075027014.jpeg

wpid-wp-1434075045455.jpeg

Beim zweiten Tauchgang, sahen wir einige Schwarzspitzenriffhaie, eine Menge bunter Fische und eine große Schildkröte. Davon aber jetzt noch kein Foto. Auch ein toller Tauchgang. Viele Fotos gemacht, die würden aber hier den Rahmen sprengen, deswegen stelle ich hier nur die Higlights rein.

Nach den Tauchgängen, wieder zu Hause angekommen, musste ich erstmal wieder runterkommen. Ich war noch total geflasht von der Unterwasserwelt und meinen Haibegegnungen. Also stand bis auf Essen und entspannen nicht mehr viel an.

Am nächsten Tag machte ich dann einen kostenlosen Bootsausflug zu einem Schnorchelgebiet mit Rochen und Riffhaien und danach zu einer kleinen Insel vor Mo’orea, wo wir uns in der Sonne entspannen und die Aussicht genießen konnten. In dem Schnorchelgebiet waren ca. 10 Haie ums Boot herum, die aber nicht größer als 1,5 Meter werden.Wär das meine erste Begegnung mit Haien gewesen, wäre ich sicherlich nicht direkt mit Maske und Schnorchel ins Wasser gehüpft. Aber so schwamm ich glücklich durchs Wasser, und die Haie um mich herum. Ein Haiselfie und ein Video hier für euch.

wpid-wp-1434075688079.jpeg

Es ist natürlich alles an mir dran geblieben, hab eh viel zu viel Speck, das mögen die nicht so gerne! 😉
Dann auf zur Insel. Keiner außer unserer Gruppe dort. Zeit für einen kleinen Spaziergang mit einigen Fotostopps.

wpid-wp-1434075834845.jpeg

wpid-wp-1434075843409.jpeg

wpid-wp-1434075853078.jpeg

Dann nachmittags wieder zurück. Abends ausruhen, war ja eh nichts los auf der Insel. Am nächsten Tag standen ja auch noch zwei Tauchgänge an. Abends noch den Sonnenuntergang von meiner Terasse aus fotografieren, ohne Wolken hat es leider nie hingehauen:

wpid-wp-1434076107849.jpeg

wpid-wp-1434076115389.jpeg

Also morgens wieder zur Basis und auf ging es wieder. Und wieder die üblichen Tiere im Wasser. Zitronenhaie, Riffhaie und viele bunte Fische. Ich machte nicht so viele Fotos, sondern genoss eher die Aussicht. Dies sollte sich beim zweiten Tauchgang aber dann ändern. Hier ein schönes Foto von einem Schwarzspitzenriffhai:

wpid-wp-1434076205396.jpeg

Und wir kamen auch wieder an der Stelle vorbei, wo wir am ersten Tag schon die Schildkröte gesehen haben. Da konnte sie noch entkommen. Diesmal hat sie es, im wahrsten Sinne des Wortes, verschlafen. Sie wachte erst auf, als wir relativ nah dran waren. So nah, um ein brauchbares Foto zu knipsen:

wpid-wp-1434076334432.jpeg

Und dann dauerte es auch nicht lange bis zum eigentlichen Highlight des Tauchgangs. Die kamerageile Schildkröte. In einiger Entfernung erblickten wir eine Schildkröte, die gerade genüsslich aß. Ich zückte die Kamera und begann zu filmen. Als sie uns bemerkte, stoppte sie. Ich dachte, jetzt haut sie bestimmt ab. Seht selbst was passierte:

Tolle Aufnahmen. Als hätte sie gewusst, was die Kamera macht. Schließlich wollte sie der Star dieses Videos sein. 😉
Das waren dann auch genug Ereignisse unter Wasser. Also ging es zurück zur Basis und nach dem Mittagessen zum Fahrradverleih. Ich wolle ja noch was von der Insel sehen.
Also Fahrrad ausleihen. Ganz ehrlich, der letzte Müll, aber günstig. Mit viel Fantasie konnte man es noch Mountainbike nennen. War aber extrem schwer, manche Gänge funtionierten nicht mehr und auch die Bremsen hatten ihre beste Zeit hinter sich. Ich machte mich also mit dem „Fahrrad“ auf zu einem Aussichtspunkt. Es war verdammt schwül aber auf ebener Fläche kam ich wirklich extrem gut vorran. Dann fing der Auffstieg auf 500 Höhenmeter an. Am Anfang die großen Gänge, dann immer kleinere, bis ich merkte, dass die entspanntesten Gänge nicht funktionierten. Also quälen, es wurde steiler und Gott sei Dank fing es an zu regnen. So konnte mir keiner ansehen, dass ich komplett nass geschwitzt oben ankam. Die Aussicht war sehr schön aber leider diesmal ohne blauen Himmel:

wpid-wp-1434076958936.jpeg

Dann ging es wieder bergab und zurück zum Verleih. Das letzte aus den Bremsen herausholen und bei den steilsten Passagen ein wenig beten, dass sie bitte jetzt nicht komplett den Geist aufgeben. Es ging alles gut. Am nächsten Tag fuhr mich dann die Fähre zurück nach Tahiti, wo ich den Nachmittag am Strand und den Abend mit zwei Leuten aus dem Hostel verbrachte, mit denen ich nochmal Poisson Cru essen gegangen bin. Super lecker. Roher Thunfisch, frisch aus dem Meer mit Tomate und Möhre und Limetten-, Kokosmilchsauce. Unglaublich gut und erfrischend bei dem warmen Wetter.

Und dann in aller Frühe am nächsten Morgen zum Flughafen. Auf ins neue Abendteuer, auf nach Neuseeland. Auf in den Winter. Neuseeland gibt es dann aber in meinem nächsten Beitrag.

Was lässt sich abschiießend zu meinem kurzen Ausfug nach Französisch Polynesien sagen? Nur Gutes. Natürlich ist es kein günsitges Vergnügen, aber jeden Cent wert. Tahiti ist schön, aber ich habe nur sehr wenig von der Insel gesehen, um wirklich sagen zu können, wie schön diese Insel wirklich ist. Mo’orea ist ein Traum. Und ich kann gut verstehen warum über sie so geschwärmt wird. Wenn ich einmal sterbe und widererwartend durch glückliche Umstände doch im Paradies lande, stelle ich mir es ungefähr so vor. Traumhafte kleine Stände mit Palmen die bis zum Wasser reichen, türkisblaues, klares Wasser und eine Artenvielfalt im Wasser. Rundum ein Paradies. Da schließe ich diesen Beitrag doch diesmal mit einem weiteren Strandfoto ab.

wpid-wp-1434077774909.jpeg

Bis zum nächsten Beitrag

Euer Patrick

USA im Schnelldurchgang

wpid-wp-1433238311268.jpeg

Hallo ihr Lieben,

nun nervt euch dieser blöde Weltenbummler schon wieder mit so einem Beitrag. Dafür möchte ich mich herzlichst entschuldigen, aber ich habe euch ja versprochen, dass ich diesen Blog so schnell es geht wieder auf den aktuellsten Stand bringen möchte und deshalb müsst ihr da jetzt einfach mal durch.

Eine Woche verspätet ging es dann nun endlich in die USA. Ich hatte genau 11 Tage. Und die galt es nun planmäßig auszufüllen. In Los Angeles angekommen, ging es den Mietwagen abholen, einen Nissan SUV mit viel Platz. Dann hieß es, erstmal an die amerikanischen Straßen gewöhnen. Rechts abbiegen an roten Ampeln war die erst Übung, dann herausfinden, wie schnell man wo fahren darf und dann ab auf den Freeway Richtung San Francisco. Da ich das alles in einem Tag bewältigen musste, entschied ich mich für den schnellsten Weg, der dennoch 8 Stunden eintöniges Fahren beinhaltete. Den Küstenhighway mit mehreren Stops musste ich leider vom Plan streichen.

So kam ich abends nach langem Flug und langweiliger Autofahrt endlich im Hostel an. Dort traf ich auf Grant, einen Australier, mit dem ich mich am nächsten Tag aufmachte mit dem Fahrrad die Golden Gate Bridge zu erkunden. Schlechte Idee, er ist halbprofessioneller Rennradfahrer. Da musste ich mir ganz schön einen abstrampeln. Waren aber tolle Bilder von beiden Seiten der Brücke. Wir fuhren natürlich auch zum höchsten Aussichtspunkt. Die Strapazen wurden mit einer super Aussicht belohnt. Hier einige Eindrücke:

wpid-wp-1433238338427.jpeg

wpid-wp-1433238345598.jpeg

wpid-wp-1433238359351.jpeg

Die Rückfahrt war dafür extrem entspannend schön den Berg runter. Vom Fahrradfahren hungrig, machten wir uns auf den Weg zu einem Park, in dem einige Foodtrucks alle möglichen Arten von Essen verkauften. Unglaublich lecker. Die Foodtruckwelle schwappt langsam auch nach Deutschland über, wenn ihr einen seht, probiert ruhig mal. 😉

Dann gingen wir noch einige Bier in einer Brauerei trinken. Danach war ich total übermüdet und entschied mich ins Bett zu gehen. Grant reiste am nächsten Morgen weiter. In unserem Dorm war am Abend noch jemand Neues dazu gestoßen. Sam. Sam hatte eine tolle Mission. Mit dem Fahrrad von Vancouver an der Küste entlang zur mexikanischen Grenze. Und für jede Meile bekam er von einem anonymen Spender einen Dollar für die Organisation Waves for Water, die Wasserfilteranlagen in armen Ländern installieren. Eine tolle Sache. Meinen größten Respekt. Mit Sam ging es dann mittags Richtung Chinatown. Hier liefen wir ein wenig rum und trafen später Larissa aus der Schweiz, die wir beim Frühstück kennengelernt hatten. Hier einige Eindrücke aus Chinatown:

wpid-wp-1433238390659.jpeg

wpid-wp-1433238397152.jpeg

wpid-wp-1433238405486.jpeg

wpid-wp-1433238418463.jpeg

Wir machten uns zusammen auf den Weg durchs Regierungsviertel in Richtung Alamo Square, wo man wunderschön verschiedenfarbig angemalte Häuser um den Platz herum sehen kann. Die sogenannten Painted Ladies. Dann liefen wir weiter zu Haight Street, der Hippiestraße von San Francisco. Ein Hippieshop neben dem anderen. Ziemlich witzig die Leute zu beobachten. Mit Zwischenstop bei den Foodtrucks ging es zurück zum Hostel. Achja das Hostel… Es lag im Stadtteil Tenderloin. Der Stadtteil, in dem die Obdachlosen und Drogenabhängigen rumlungern. So viele Obdachlose habe ich noch nie gesehen und in einem hochentwickelten Land auch nicht erwartet. Zum einen war es schockierend, zum anderen musste man wirklich schmunzeln, wenn man durch die Straßen lief. Viele standen unter Drogeneinfluss und unterhielten sich mit sich selbst. Da kamen so einige kuriose Monologe zum Vorschein. Angst musste man nicht haben, die waren viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt.

Zurück zum Wesentlichen. Leider zeigten die vielen Antibiotika und Schmerzmittel der letzten Wochen immer noch Nebenwirkungen. Mein Verdauungssystem war komplett kaputt und deswegen legte ich abends und am nächsten Tag eine Zwangspause ein.

Wieder Planänderung. Ich fuhr also ohne Zwischenstop direkt nach Vegas, 10 Stunden Fahrt. Dort quartierte ich mich erstmal in einem Hostel ein. Von da aus plante ich am nächsten Tag zum Grand Canyon zu fahren. Ich traf im Hostel Grant wieder, der mit 3 anderen Australiern in einem anderen Dorm übernachtete. Kristy, Erin und Tom, die ich an dem Abend kennenlernte und mich mit ihnen für den nächsten Tag zum Roadtrip zum Grand Canyon verabredete.

Morgens waren sie alle verkatert, Grant wie geplant abgereist. Ich hatte nichts getrunken aufgrund meiner Magenprobleme. Also ging es mit 3 Alkoholikern 4 Stunden Richtung Grand Canyon. Auf dem Weg wurde es immer kälter und auf einmal fing es an zu schneien. Dort waren wir nicht vorbereitet und bei 5 Grad, aber keinem Schnee mehr, kamen wir in Shorts am Canyon an. Dort ging es in den Bus und dann Richtung Kante. Man sah nichts. Nur Wolken. Wir waren ein wenig niedergeschlagen, doch dann plötzlich lichteten Sich die Wolken und wir konnten den Canyon sehen. Die Sonne kam raus und es wurde wärmer. Was ein Glück. Wir entschieden uns ein wenig runter zu laufen, es lohnte sich. Nach jeder Kurve gab es ein aaah, ooooh oder wow. Wir hatten jede Menge Spaß:

Von links nach rechts: Kristy, Patrick, Erin, Tom

wpid-wp-1433238457200.jpeg

Und es gibt auch endlich den Beweis, wie der Grand Canyon entstanden ist. Es waren die Australier. Hier Tom bei der Arbeit:

wpid-wp-1433238485197.jpeg

Natürlich haben wir auch die Aussicht genossen:

wpid-wp-1433238509893.jpeg

wpid-wp-1433238522723.jpeg

Ich sage euch: wunderschön! Gerne hätte ich einen 2-Tageshike hinunter gemacht, aber das ließ erstens die Zeit und zweitens der Zeh noch nicht zu. So ging es nach 1 1/2 Stunden zurück Richtung Vegas.

Abends besuchten wir dann einige Casinos. Wir lernten die Regeln von Blackjack und spielten ein bisschen. Das tolle dabei, man bekommt kostenlose Getränke. Wenn man sein Limit beibehält, dann betrinkt man sich also und hat Spaß dabei. Es war ein super witziger Abend und wir hatten jede Menge Spaß.

Kristy verließ uns am nächsten Tag und Erin und Tom zogen in ein Hotel um, ich musste noch einen Tag im Hostel ausharren, bis ich ins MGM Grand umzog. Ein riesen Ding. Am ersten Abend im Hotel holte ich Erin, Tom und Marko, einen Finnen aus ihrem Hotel, ab und wir tranken bei mir im Hotelzimmer und guckten uns dann die Fountainshow vor dem Bellagio an, spielten dort ein wenig und tranken. Nach einigen Stunden trennten sich unsere Wege. Der Weg zu meinem Hotelzimmer führte mich durchs gesamte MGM Casino. Ich wollte noch ein wenig spielen. Aus dem wenig wurden 4 Stunden und aufgrund eines erhöhten Alkoholspiegels und der dadurch entstehenden Selbstüberschätzung, frei nach dem Motto, das Geld hol ich mir doch locker wieder, lag ich auch ein wenig über meinem eigentlichen Spiellimit für diesen Abend. Irgendwann konnte ich mich dann losreißen und als es draußen schon wieder hell war, landete ich dann endlich im Bett. Vegas hatte mich in seinen Fängen und ich habe es gerade nochmal geschafft ihnen zu entkommen.;-)

wpid-wp-1433238577809.jpeg

wpid-wp-1433238586663.jpeg

Mit Kopfschmerzen und mächtig Wut im Bauch, weil ich mein Limit überschritten hatte, ließ ich es am nächsten Tag ruhig angehen. Abends stand noch etwas tolles an. Ich löste das Geschenk von den besten Arbeitskollegen der Welt ein. Den Helikopterrundflug über den Strip. Es war einfach nur toll. Die ganzen Lichter, die riesigen Hotels. Super. Leider war es mir nicht möglich, vernünftige Fotos zu schießen, da es sehr windig war und der Heli kräftig geschaukelt hat. Aber glaubt es mir, ich habe es genossen. Vielen Dank nochmal an euch alle.

Am nächsten Tag stand der Hoover Staudamm, 45 Minuten von Vegas entfernt, auf dem Plan. Ein riesen Ding. Versorgt ganz Vegas und und noch einige Teile Californiens mit Strom und Trinkwasser. Sehr interessant und auf jeden Fall einen Besuch wert.

wpid-wp-1433238622407.jpeg

wpid-wp-1433238634267.jpeg

Für den letzten Abend habe ich mir dann einen Strip Spaziergang vorgenommen. Nein ich habe mich nicht beim spazieren gehen ausgezogen. Ich bin von meinem Hotel, was an einem Ende des Strips lag, zum Stratosphere Tower am anderen Ende des Strips gelaufen. War richtig cool. An allen Hotels und Casinos vorbei.

wpid-wp-1433238658181.jpeg

wpid-wp-1433238668944.jpeg

wpid-wp-1433238676504.jpeg

Dann hoch auf den Tower. Dort gibt es 3 Fahrgeschäfte, einen Freefalltower, eine „Achterbahn“, die über den Rand des Towers hinausgeht und einer Krake, die an dem Abend aufgrund starken Windes gesperrt war. Der Freefalltower war der Hammer. Mit Blick auf den Strip. Nur zu empfehlen. Ne tolle Aussicht inklusive.

wpid-wp-1433238706182.jpeg

wpid-wp-1433238717979.jpeg

Der Fotograf des zweiten Fotos hatte leider nicht so ein ruhiges Händchen. 😉

Am nächsten Tag ging es dann wieder auf die Straße Richtung Los Angeles. Hier mietete ich mich eine Nacht in einem Hostel ein. Abends ging es zum Walk of Fame. Nicht so glamourös wie man sich vielleicht vorstellt trotzdem ganz interessant.

wpid-wp-1433238756542.jpeg

wpid-wp-1433238764867.jpeg

Am nächsten Morgen ging es dann weiter mit dem LA-Expressprogramm. Hoch zum Griffith Observatory von wo man einen tollen Blick auf die Stadt und aufs Hollywoodsign hat.

wpid-wp-1433238797130.jpeg

wpid-wp-1433237472741.jpeg

Schnell wieder ins Auto und ab nach Venice Beach. Toller Strand, leider zu kalt zum baden. Aber Bilder schießen geht noch und dann muss ich auch schon den Wagen abgeben und zum Airport.

wpid-wp-1433237542770.jpeg

wpid-wp-1433237553445.jpeg

Auf ging es nach Französisch Polynesien. Dies ist aber ein anderes Land. Also auch ein anderer Blogeintrag. 😉 Freut euch auf unglaubliche Fotos und Videos. 🙂

Es fehlt natürlich noch meine Zusammenfassung. Also die USA kannte ich ja schon aus vorherigen Besuchen. Da kann man einfach nix falsch machen. San Francisco ist eine der schönsten Städte, die ich bisher gesehen habe, tolle Menschen, tolles Essen, tolles Stadtbild. Las Vegas ist das was es verspricht. Viel Party, viel Glitzer und Glamour und sehr teuer. Aber eine Erfahrung wert. Außerdem habe ich dort unglaublich tolle Leute kennengelernt. Ich freue mich jetzt schon euch Australier in Australien dann besuchen zu können. Das wird ein Spaß. Grand Canyon war natürlich ein absolutes Highlight. LA – Express war interessant und schön. Alles in allem für 11 Tage doch ne Menge gesehen und erlebt. Schlappe 1898 Meilen im Auto zurückgelegt (sind gut 3.000 km). Auf dem Weg sah man eine Menge Schilder, die mit der Wasserknappheit Kaliforniens zutun hat und dem Kampf der Bauern ums Wasser. Schon heftig zu sehen, wie viele Existenzen dort vom Wasser abhängig sind.
Also, die USA ist immer einen Besuch wert und mehr Zeit für Kalifornien und Umgebung sicherlich empfehlenswert. 😉

Jetzt habe ich auch genug geschrieben und muss langsam auch mal schlafen gehen. Morgen geht es auf die Südinsel Neuseelands.

Nächstes Mal also die Berichte über Tahiti und Moorea. Seid gespannt.

Bis dahin eine schöne Zeit

Euer Patrick

Bergfest

wpid-wp-1433231290067.jpeg

Hallo meine Lieben,

jetzt melde ich mich mal außer der Reihe. Es ist genau 3 Monate her, dass ich Deutschland verlassen habe und in die weite Welt aufgebrochen bin. Und was soll ich sagen, bisher war es einfach umwerfend.

Ich bin mit Haien getaucht, habe an paradiesischen Stränden gelegen, habe den Inka Trail mit nem entzündeten Zeh gemeistert, bin ne ganze Menge anderer Hikes gelaufen, habe einige der schönsten Städte der Welt besucht, wilde Tiere bei der Safari ganz nah erlebt, die atemberaubenden Iguaçu Fälle gesehen und vieles vieles mehr.

Und ganz besonders schön sind die vielen unvergesslichen Begegnungen mit Menschen, die mich alle ein kleines Stück auf dieser Reise begleitet haben, und diese Reise zu etwas noch besondererem machen. Dafür möchte ich euch allen ganz herzlich danken.

Jetzt ist der Tag gekommen, an dem die vor mir liegende Anzahl von Weltreisetagen kleiner ist, als die zurückliegenden. 3 Monate sind wie im Fluge vergangen. Gutes Stichwort, hier mal ein paar Daten für die Statistiker unter euch:

Ich bin schon ca. …

… 66.000 km geflogen,

… 3.000 km mit dem Mietwagen durch die USA gefahren,

… habe ca. 7.500 km mit Fernbussen zurückgelegt,

… in ca. 30 verschiedenen Orten übernachtet

… und bisher 7 Länder bereist.

Es ist also schon ne ganze Menge geschehen und es liegt noch vieles vor mir, auf das ich nun kurz hinausblicken möchte:
In einer Woche geht es von Neuseeland nach Australien, dort von Melbourne nach Adelaide und dann durchs Outback zum Uluru und dann hoch nach Darwin. Dann an der Küste entlang nach Sydney. Von dort dann nach Peking, wo ich mit meinem geliebten Schwesterherz reisen werde. Und nun noch eine Neuigkeit, danach geht es nach Bankok und da werde ich Jana treffen, die mit mir Thailand und Kambodscha unsicher machen wird. Ich freue mich riesig auf euch, Jani und Jana. Das wird ne tolle Zeit mit euch. Dann geht es noch nach Nepal. Wie und was ich dort genau machen werde, steht noch in den Sternen, da die Situation dort noch sehr unübersichtlich ist. Herüber halte ich euch natürlich auch auf dem Laufenden.

So jetzt heißt es schlafen gehen. Neue Abenteuer stehen schon morgen vor der Tür. Genießt die Zeit weiterhin ohne mich, nicht mehr lange und ich gehe euch wieder persönlich auf die Nerven. 😉

Bis dahin euch alles Gute!

Euer Patrick

Der Inka Trail: Der Weg ist das Ziel

wpid-wp-1432789987562.jpeg

Hallo ihr Lieben,

zuerst muss ich mich mal wieder in aller Form entschuldigen. Ihr habt so lange nichts mehr von mir gehört. Ich versuche nun in den nächsten Tagen alles wieder nachzuholen und den Blog wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Heute ist nun erstmal eines DER Highlights meiner Reise dran: Der Inka Trail

Nach meinem Besuch in Puno ging es mit dem Bus nach Cusco, in ca. 3.400 Metern Höhe. Nach etwa 4 Stunden Schlaf, da ich mitten in der Nacht angekommen war, wechselte ich schon die Unterkunft. Durch die Buchung der Inka Trail Tour wurden automatisch die erste Nacht der Tour und die letzte in einem 3-Sterne Hotel in Cusco gebucht. Ein Doppelzimmer, das ich mir mit Christian, einem Norweger, teilte, der ebenfalls an der Tour teilnahm. Mit ihm teilte ich mir dann auch im Laufe der Tour Zimmer, bzw. Zelt. Er war angenehm, nur leider haben seine Wanderschuhe unglaublich unangenehm gerochen, was bis zum Ende der Tour leider auch nicht besser wurde. Aber damit musste ich wohl zurecht kommen. 😉

Den ersten Tag verbrachte ich mit Rob aus England, Christian und Julian, aus Deutschland. Wir erkundeten ein wenig Cusco, bevor wir uns abends mit der gesamten Gruppe zum Briefing für die anstehenden 5 Tage trafen. Dort lernten wir dann auch den Rest der Gruppe kennen. Folgende Nationen waren vertreten: Australien, USA, Großbritannien, Malaysia, Indien, Norwegen und Deutschland. Abends stand dann noch packen und wiegen des Gepäcks an. Die eine Tasche durfte nämlich nicht mehr als 6 kg wiegen. Den Rest mussten wir in unserem Rucksack tragen. Die 6 kg haben die Träger übernommen.

Am nächsten Morgen ging es mit dem Bus zur sog. Sacret Valley Tour. Zuerst in ein Dorf, das durch unseren Veranstalter gefördert wird. Dort hatten wir Gelegenheit, einige Sachen über die Verarbeitung von Alpacawolle zu lernen.

wpid-wp-1432784165920.jpeg

Rechts übrigens unser Chefguide Enrique. 😉 Natürlich versuchte ich mich auch als Babyalpacaflüsterer. Funktionierte ganz gut, mit ein wenig Hilfe von Futter. 😉

wpid-wp-1432784269130.jpeg

Dann fuhren wir weiter zur ersten Inkastätte. Nach Pisac. Wirklich toll zu sehen, was vor so vielen Jahren durch reine Handarbeit alles entstanden ist. Hier einige Eindrücke:

wpid-wp-1432784502279.jpeg

wpid-wp-1432784525379.jpeg

wpid-wp-1432787464528.jpeg

Anschließend ging es zu einem super Mittagsessen zu einem anderen Projekt von G-Adventures. Kulinarisch ging unsere Tour gut los. Und auch auf dem Inka Trail gab es unglaublich gutes Essen, obwohl alles von Küche bis Lebensmitteln mitgeschleppt werden musste.
Bevor wir mit dem eigentlichen Inka Trail starten, fuhren wir aber erst noch nach Ollantaytambo, wo einerseits noch eine große Inkastätte war und andererseits auch unser Hotel für die letzte Nacht vor dem Beginn des Inka Trails war.

wpid-wp-1432784661046.jpeg

wpid-wp-1432784537438.jpeg

Am nächsten Morgen stand dann die letzte Busfahrt zum berühmten km 82 an. Dem Start des Inka Trails. Dort trafen wir auf unsere ca. 30 Träger, die die komplette Ausrüstung, darunter alle Küchenutensilien, Lebensmittel für 4 Tage, Zelte, unsere Taschen, Tische, Hocker, etc. trugen, unsere 2 Köche und unsere beiden Assistenz-Guides. Leider erinnere ich mich nur noch an den Namen eines Guides. Das war Rudy. Der andere musste uns leider am zweiten Tag verlassen. Dazu gleich.

Es ging also endlich los:

wpid-wp-1432785537969.jpeg

Der erste Tag war einfach. Es stellte sich schnell heraus, dass die beiden Deutschen in der Gruppe wohl die Bergwertungen für sich entscheiden dürften. 😉 Auf dem Weg ging es noch an Inkastätten vorbei, an denen wir Halt machten, um Näheres über sie zu erfahren.

wpid-wp-1432786127843.jpeg

Zum Mittagessen die erste Überraschung: Es stand ein Essenszelt für uns bereit. Davor Schüsseln zum Händewaschen. Das Essen war, wie erwähnt, sehr lecker. Suppe, Hauptspeise und Nachspeise. Danach noch einen Cocatee aus echten Cocablättern (ja, die, aus denen auch Koks hergestellt wird). Man braucht aber mehr als 5 kg davon, um eine annähernd nützliche Menge an Koks herzustellen. Der Tee schmeckte aber lecker und aufgrund der geringen Menge merkte man auch nach mehreren Tassen keinerlei Nebenwirkungen. Deswegen sind die Cocablätter auch in geringen Mengen überall käuflich zu erwerben.

wpid-wp-1432787965755.jpeg

Naja auf jeden Fall ging es nach dem Essen weiter, bis wir im ersten Camp ankamen, das auf ca. 2800 Metern lag. Ums Zelte aufbauen kümmerten sich die Träger,  sodass wir uns gemütlich auf ein Bierchen zusammensetzen konnten, um für den zweiten und härtesten Tag Kraft zu tanken.

Es ging früh schlafen und am nächsten Morgen wurden wir mit warmen Wasser vor dem Zelt zum Waschen geweckt. Dann alles zusammenpacken und fertig machen zum Aufstieg, zum höchsten Punkt, dem Warmiwanuska, in 4215 Metern Höhe. Leider mussten wir uns von einem Teilnehmer aus gesundheitlichen Gründen verabschieden. Einer unserer Guides begleitete ihn zurück zum Startpunkt. Der Aufstieg begann. Julian und ich setzten uns schnell ab und durten unsere eigene Geschwindigkeit gehen, was uns sehr gelegen kam. Natürlich machten wir angemessene Pausen, um die Schönheit der Landschaft zu genießen. Mitten in diesen hohen Bergen ist es wirklich schön, glaubt es mir. 😉

Nach einem Zwischenstopp auf ca. 3800 Metern, wo wir auf den Rest der Gruppe warteten,  machten wir uns dann an die letzten 400 Meter. Und dort wird die Luft wirklich dünn. Es ging den sog. Dead Womans Pass hoch. Unglaublich anstrengend. Viele kurze Pausen. Und dann ein unglaubliches Gefühl, wenn der Gipfel erreicht wurde. Die Strapazen wurden dann mit wunderbaren Ausblicken zu beiden Seiten belohnt. Hier einige Fotos vom Gipfel.

wpid-wp-1432787701478

wpid-wp-1432787749086.jpeg

wpid-wp-1432787769105.jpeg

Nachdem alle oben ausgiebig gefeiert wurden, hieß es absteigen zum Camp. Also wieder 600 Meter runter. Da laufe ich lieber 2000 Meter hoch! 😉 Im Camp wartete eine Dusche auf uns. Es trauten sich genau 4 Leute. Die Dusche wurde nämlich aus Wasser aus einer Quelle in den Bergen gespeist. Sagen wir mal, es war äußerst erfrischend. 😉 Danach war man aber wieder top fit. Hier unser Camp:

wpid-wp-1432788363574.jpeg

Der dritte Tag begann mit einem Aufstieg auf knapp 4000 Meter und dann wieder etwas runter zu einer Inkastätte. Die Wolken zogen rein, sodass man nicht mehr viel sah:

wpid-wp-1432788334692.jpeg

Dann begann es zu regnen. Und nicht ein kleines Schäuerchen, ein ausgiebiger Regen. In der Höhe wirds dann richtig schön angenehm nass kalt. Die letzte Stunde liefen wir also durch den strömenden Regen. Am Camp angekommen, warteten wir bis alles aufgebaut war und harrten in den Zelten aus, bis der Regen weg war. Danach bot sich aus unserer Höhe ein wunderschöner Ausblick:

wpid-wp-1432788681339.jpeg

Beim Abendessen dann noch eine tolle Überraschung unserer Köche. Sie haben uns mit Hilfe eines Topfofens einen Kuchen gebacken. Ganz toll. Die vielen Leute, unsere Träger, Köche und Guides haben großartige Arbeit geleistet. Großen Respekt.

wpid-wp-1432789596587.jpeg

Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen. Es ging um 4 los mit dem Abstieg zum letzten Checkpoint. Mit Taschenlampen bewaffnet trotzten wir der Nacht. Unzählige Inkatreppen ging es herunter. Nach ca. 1 1/2 Stunden waren wir am Checkpoint. Von dort aus hieß es dann noch eine Stunde bis zum Sungate. Die letzten Stufen wurden erklommen und dann wer sie da, die berühmteste Inkastätte der Welt. Drei Tage hatte es gedauert, unzählige Kalorien, schlaflose Nächte, Blasen an den Füßen und dann konnte man vom Sungate das erste Mal Machu Picchu erblicken:

wpid-wp-1432789055224.jpeg

wpid-wp-1432789069603.jpeg

wpid-wp-1432789114420.jpeg

wpid-wp-1432789126323.jpeg

Nach unzähligen Fotos Treppen runter, wir wollen ja schließlich alles auch von Nahem sehen. Wir machten noch einen kurzen Stopp beim Abstieg. Zeit für noch ein Foto:

wpid-wp-1432789272965.jpeg

Dann schnell weiter runter. Wir machten an einer Menge Stellen Halt, schossen Fotos, freuten uns es geschafft zu haben. Dann gingen wir erst einmal raus, um den letzten Stempel in unserem Pass zu bekommen. Auf dem Inka Trail gibt es 3 Check Points, an denen man einen Stempel bekommen kann. Den 4. gibt es am Eingang. Den bekommt jeder Besucher; die Anderen nur die, die auch den echten Inka Trail gelaufen sind. Hier also der Beweis:

wpid-wp-1432789462826.jpeg

Dann bekamen wir noch eine Führung von Enrique durch Machu Picchu. Wir waren alle ziemlich geschafft, aber es war super interessant. Nur so langsam konnte ich wirklich nicht mehr laufen und passte auch nicht mehr wirklich in meinen rechten Schuh, der drückte ganz schön. 😉 Ich zog alles natürlich durch. Schoss noch ein paar schöne Fotos:

wpid-wp-1432789742803.jpeg

wpid-wp-1432789767497.jpeg

wpid-wp-1432789973085.jpeg

wpid-wp-1432789987562.jpeg

Dann fuhren wir exakt in dem Moment, in dem es anfing zu regnen, mit dem Bus Richtung Aqua Calientes, wo wir uns alle trafen, um von da aus mit Zug und Bus wieder zurück ins Hotel nach Cusco zu fahren.

Dort hieß es auspacken, Schuhe aus, feststellen, dass der Zeh so langsam ein wenig blau wurde, duschen und abends mit allen zum Abschied nochmal lecker essen gehen.

Zum Inka Trail abschließend: Eine super tolle Erfahrung. Tolle Landschaft, wunderschöne Inkastätte und natürlich eine sportliche Herausforderung, die ich nur allen wärmstens empfehlen kann. Und glaubt mir, ihr könnt sie alle meistern.;-) Wenn ihr die Möglichkeit habt und früh genug plant und bucht, dann könnt ihr den Inka Trail machen. Lasst euch von dem vielen Geld nicht abschrecken. Es ist es wert. 🙂

So wie ich schon anklingen lies, nun zu den Nachwehen des Trails: Wie beim letzten Eintrag schon angesprochen, hatte ich mir eine Infektion im rechten großen Zeh zugezogen. Durch die hohe Belastung des Inka Trails war dieser inzwischen angeschwollen und begann blau zu werden. Die Schmerzen ließen mich während des Inka Trails kaum und nach dem Trail dann nicht mehr schlafen. Also ging ich nach einer schlaflosen Nacht im Hostel zum Arzt. Ich hatte das Glück, dass es in Cusco eine deutsche Ärztin gibt, die im besten Krankenhaus der Stadt tätig ist. Also gings dort hin. Sie stellte mir nach ca. 3 Minuten zur Aussicht, dass ich mir die Weiterreise nach Amerika, die in 3 Tage geplant war, abschminken kann und das einzige was ich noch laufen darf ist der Weg zum Taxi, zurück ins Hostel, meine Sachen zu holen und wieder zurück zu kommen. Dies tat ich dann auch und wurde dann eine Woche lang mit Schmerzmitteln und Antibiotika vollgepump und durfte nur aufs Klo laufen und wieder ins Bett.
Die Touristenzimmer sind durchaus luxoriös. Man hat ein Einzelzimmer, spezielles Essen, Wifi, eigenes Bad…. Kleiner Tipp: Nur mit Reisekrankenversicherung hingehen. Sonst wirds teuer. 😉

wpid-wp-1432791291251.jpeg

Naja, zurück zum Zeh des Anstoßes. 😉 Der Chirurg schnitt dann nach drei tagen noch zwei mal rein, ohne Betäbung versteht sich. Da der Druck dadurch abnahm, nahmen nach und nach auch de Schmerzen ab. Nach einer Woche war ich wieder frei. Ich verbrachte noch zwei Nächte in einem Hostel, in dem ich der einzige Gast war. Durfte nicht viel laufen, machte aber eine Free Walking Tour mit, um noch etwas von der Stadt zu sehen. Dann ging es 20 Stunden mit dem Bus nach Lima, eine Nacht dort und dann mit genau einer Woche Verspätung in den Flieger in die USA nach Los Angeles.

Dies erfahrt ihr aber erst in der nächsten Folge, wenn es heißt, Patrick macht LA, SF und Vegas unsicher. 😉

Wie immer, wenn ich ein Land hinter mir lasse, auch diesmal einen Rückblick auf Peru. Dieses Land hat einiges zu bieten. Ich habe hier im Wesentlichen nur Berge und Hiken im Vordergrund gehabt. Und da kann ich sagen: Die Reise hat sich gelohnt. Die Anden sind wunderschön, es gibt jede Menge Wandermöglichkeiten und der Abschluss mit dem Inka Trail war wunderbar. Auch die Menschen sind sehr nett und hilfsbereit. Da hat es auch nicht gestört, dass ich kaum Spanisch spreche. Es gab sehr leckeres Essen, Huhn in allen Formen, Meerschweinchen natürlich, aber besonders Ceviche und Alpaca ist extrem zu empfehlen.

Da war die Zwangspause im Krankenhaus auch hinnehmbar und hat mich nicht daran gehindert, meine Reise fortzusetzen und neue Abenteuer anzugehen. Sonst würde ich jetzt nicht in Neuseeland sitzen und diesen Beitrag schreiben.

Also jetzt höre ich mal auf, mit dem Versprechen die nächsten Tage den nächsten Artikel über die USA zu verfassen und wenn es die WIFIverhältnisse zulassen, auch online zu stellen.

Bis dahin wünsche ich euch alles Gute und ne tolle Zeit.

Viele Grüße

Euer Patrick

Lima, Arequipa, Colca Canyon und der Titicacasee

Foto 12.04.15 07 59 11

Hallo meine Lieben,

garnicht lang ist es her, da habe ich euch von meinen Abenteuern in Rio berichtet. Inzwischen bin ich wieder in Freiheit, meinem Zeh geht es fast wieder blendend, keine Schmerzen mehr. Also kann meine Reise weitergehen, heute zurück nach Lima, wo ich morgen ankomme und dann Sonntag Nacht ab in die USA, aber das ist ein anderes Thema.

Hier soll es jetzt erst mal um meine ersten Tage in Peru gehen. Wie ihr am Titel sehen könnt, bin ich ganz schön rumgekommen. 😉 Fangen wir an, der Flieger landete in Lima, mit dem Taxi ging es ab in mein Hostel in dem schönen Stadtteil Miraflores.

Dort kam ich ungefähr gleichzeitig mit einer Niederländerin, Anna, an, die zufällig auch noch im gleichen Dorm übernachtete. Abends verabredeten wir uns, um in ein Seafoodrestaurant zu gehen. Und ich kann euch sagen, es war unglaublich lecker. Keine Ahnung wie das Gericht hieß, aber es war eine Art Eintopf mit Garnelen, Kürbis, Mais, Kartoffeln, Reis und noch anderen Sachen. Wir aßen uns dort ordentlich satt.

Am nächsten Tag planten wir an der Free Walking Tour Lima teilzunehmen. Für alle, die es nicht kennen: Free Walking Touren werden in vielen Städten weltweit angeboten. Es ist eine Stadtführung, für die man im Vorfeld nicht bezahlen muss. Die Bezahlung beruht auf Trinkgeldern, deren Höhe jeder Teilnehmer individuell festlegen kann, je nachdem wie die Tour gefallen hat.

Also ging es ein mal quer durch das historische Zentrum von Lima. Wir sahen eine Parade der Wachen vor dem Präsidentenpalast. Mit Kapelle und allem drum und dran. War ganz cool zu sehen. Hier ein paar bildliche Eindrücke aus Lima. Die historische Altstadt ist geprägt von Kolonialbauten der Spanier:

P1040488

P1040486

wpid-p1040482.jpeg

Nach der Führung haben wir noch die Iglesia y Convento de San Francisco besichtigt. Eine Kirche und ein Kloster der Franziskaner. Dort gab es widererwartend viel zu sehen. Fotos waren leider nicht erlaubt, ein verbotenes Foto habe ich aber geschossen. Was es zu sehen gab? Zuerst ein mal ein Bild des letzten Abendmahls. Das Besondere: auf dem Tisch steht ein Teller mit einem zubereiteten Meerschweinchen. 🙂

Foto 08.04.15 16 18 15

Außerdem wurden die Gewölbe des Klosters früher, bevor es Friedhöfe gab, als riesiger Friedhof genutzt. Die Knochen wurden ausgegraben und sortiert. Ich habe noch nie so viele Knochen in meinem Leben gesehen. Auf jeden Fall sehenswert.

Am Abend gings nach Ceviche essen und danach bin ich noch mit George, einem Engländer feiern gegangen. Der nächste Tag war dann fürs Auskatern und zur Weiterreise nach Arequipa vorgesehen, wo ich am nächsten Tag ankam. Dort buchte ich dann direkt eine Tour zum Colca Canyon, die dann am nächsten Morgen um 3 Uhr begann.

Zuerst fuhren wir 3 Stunden Richtung Frühstück durch die Anden. Nach dem Frühstück ging es dann zum Aussichtspunkt, um Condore zu sehen. Riesige Vögel, die wir da gesehen haben:

P1040512

P1040528

Dann ging es endlich Richtung Startpunkt unseres Hikes hinuter zur Oase. Wir hatten eine tolle Gruppe, die international besetzt war:

P1040550

Auf dem Weg runter hatten wir eine tolle Aussicht auf die zum Teil mit Schnee bedeckten Berge der Anden. Nachmittags kamen wir nach langem Marsch in der Oase an. Es fing direkt an zu regnen. So machten wir uns einen gemütlichen Abend, gingen früh ins Bett und standen am nächsten Morgen um halb 5 auf, da wir um viertel nach 5 mit dem Aufstieg zurück zum Startpunkt begannen. 1300 Höhenmeter galt es zu überwinden. Angesetzt waren 3 Stunden, unser Ziel war es, vor den Maultieren oben zu sein, die die Leute, die sich nicht gut fühlten nach oben brachten Also ging es im Dunkeln los. Als es hell wurde, erlaubte unser Guide uns alleine weiter nach oben zu steigen. Es war verdammt anstrengend. Doch überholten wir nach und nach alle vor uns gestarteten Gruppen. So schaffte ich es als Dritter nach oben, in genau 2 Stunden. Vor mir waren 2 andere aus meiner Gruppe, mit denen ich nicht mithalten konnte.

War aber ein tolles Gefühl, oben zu sein und die Aussicht genießen zu können:

Foto 12.04.15 08 00 52

Die ersten vier:

P1040578

Dann ging es zum Frühstück und auch auf dem Weg dorthin ein toller Blick:

Foto 12.04.15 08 24 25

Nach dem Frühstück ging es dann auf den Weg zurück, an einem Aussichtspunkt vorbei, wo man das gesamte Tal überblicken konnte. All das grün und die Terassen:

P1040585

Am nächsten Tag machten ich dann auch in Arequipa eine Free Walking Tour, die aber leider aufgrund des Führers nicht so spannend war und ich deswegen auch keine Fotos einstelle. Abends ging es dann mit 5 Deutschen und einem Kanadier zum Cuy essen. Cuy heißt Meerschweinchen und ist echt lecker:

Foto 13.04.15 19 55 47

Am nächsten Morgen ging es dann weiter nach Puno. Die Stadt liegt direkt am Titicacasee. Auf dem Weg dorthin schrieb ich mit Alison, der Französin, die ich mit ihrer Mutter im Dschungel in Amazonien kennen gelernt habe. Und welch ein Zufall, auch die beiden waren in Puno. Also schloss ich mich ihnen und einer zweitägigen Titicacaseetour an. Die ganze Zeit über hatte ich ordentlich Kopfschmerzen, weil ich mich erst an de Höhe gewöhnen musst. Der See liegt in ca 3800 Metern und ist riesig. Wunderschöne Eindrücke, das Wasser, die „tiefhängenden“ Wolken. Wir besichtigten eine schwimmende Insel, auf der einige Menschen lebten. Es war extrem touristisch, aber nett zu sehen.

P1040639

P1040667

Danach ging es zu einer Insel, auf der wir bei einer Familie übernachteten. Nachmittags machten wir uns auf den Weg zu einer Tempelruine auf einem Hügel auf der Insel, dort hatte man einen tollen Ausblick auf den See und den Sonnenuntergang. Hier einige Bilder des Tages.

Foto 15.04.15 10 29 09

P1040684

Foto 15.04.15 17 00 16

Foto 15.04.15 17 24 54

P1040725

P1040742

Am nächsten Morgen ging es dann auf eine andere Insel und danach dann zurück nach Puno.

P1040797

Abends gingen wir noch zusammen essen und dannn ging es für mich weiter nach Cucso, um den Inka-Trail zu machen. Es war total schön die beiden wiederzutreffen und meine Einladung nach Münster steht natürlich.
Ihr seht, habe einiges erlebt in meinen ersten Tagen in Peru. Ein tolles, eindrucksvolles Land mit atemberaubender Natur und echt gutem Essen. Alpacasteak, Ceviche, Lomo Saltado oder Cuy. Wirklich lecker.

Naja, jetzt noch zu einer traurigen Sache. Da ich mir bem Colca Canyon Aufstied am 2. Tag meine Schuhe nicht gescheit geschnürt hatte, habe ich mir eine Blase am großen Zeh geholt. Die war der Auslöser einer Infektion, die ich seitdem mit mir schmerzhaft rumgeschleppt habe. Die anze Geschichte aber dann in meinem nächsten Beitrag über den Inka Trail und Cusco. 😉

Ich wünsche euch ein schönes langes Wochenende und sage bis ganz bald.

Euer Patrick

Rio de Janeiro

wpid-foto-05.04.15-10-13-17.jpeg.jpeg

Hallo ihr Lieben!

So jetzt starte ich mal den zweiten Versuch einen Beitrag über Rio zu verfassen. Der erste ist leider, aufgrund meiner mangelnder Softwarekenntnisse, verloren gegangen. Da ich ja im Moment viel Zeit habe, weil ich ja nur im Krankenhaus rumliege, schaffe ich es endlich euch auf den neuesten Stand zu bringen. Also freut euch schonmal auf 2 Beiträge in kurzer Zeit. Tun wir aber jetzt erstmal so, als würde ich im Flieger auf dem Weg nach Peru sitzen und euch über meine Erlebnisse in Rio berichten.

Mein letzter Beitrag endete mit meinen ersten Stunden in Rio. An meinem ersten richtigen Tag in Rio war ich auf mich alleine gestellt, da Paulo arbeiten musste. Nachdem mir Paulos Mama Frühstück gemacht hatte und mir meine Schmutzwäsche abgenommen hatte, nein mir war es nicht gestattet zu helfen, machte ich mich auf den Weg zum Strand. Und natürlich nicht irgendein Strand, wenn man schon in Copacabana wohnt, muss man auch an den Copacabana Beach. Dort angekommen mietete ich mir erst einmal einen Sonnenschirm und haute mich dann einige Stunden in die Sonne. Ein toller Strand, ewig lang:

P1040208

Es war auch garnicht so überfüllt, da das Osterwochenende anstand und viele dann aus der Stadt rausfahren. Außerdem war es mit rund 30 Grad den meisten Einheimischen auch zu kalt für den Strand. 😉

P1040174

Anschließend bin ich noch etwas essen gegangen und dann zurück in die Wohnung und abends mal früh ins Bett, um für die nächsten Tage Kraft zu sammeln.

Am Morgen kam Paulo dann von seiner Schicht zurück und wir machten uns auf den Weg in seine Wohnung, in der eine befreundete Familie aus Brasilia für das Wochenende unterkam. Mit ihnen haben wir zusammen die nächsten Tage verbracht. Wir holten sie ab und gingen zum Strand um den Tag zu planen.

Nachdem die Kinder geplanscht hatten, ging es dann auch los. Ab in die Altstadt. Zuerst liefen wir ein wenig durch die Stadt und kamen dann zu den Escadaria Selarón. Die Treppen wurden von dem Künstler Jorge Selarón komplett mit Fliesen aus der ganze Welt verziert. Sieht wirklich toll aus. Hier ein Foto von Paulo und mir vor der Brasilienfahne, natürlich auch aus Fliesen:

P1040233

Und hier noch ein kleines Rätsel: Der Künstler hat noch ein kleines Schmankerl in die Fahne eingebaut. Es befindet sich über meiner linken Schulter. Wenn jemand weiß was es ist, ich warte auf die Antwort. 😉

Nachdem wir die Treppen wieder runtergeklettert waren, ging es in ein bayrisches Restaurant. Dort gab es natürlich auch ein typisches brasilianisches Menü, was ich natürlich wählte. Deutsch kann ich schließlich auch in Deutschland essen. 😉

Frisch gestärkt besichtigten wir dann noch die Catedral Metropolitana de São Sebastião. Die Kathedrale sieht von außen aus wie ein alter Inkatempel:

P1040243

Dann nahmen wir ein Taxi zur Talstation des Corcovado, um Tickets für den Zug für den nächsten Tag hoch zur Cristo Redentor, der bekannten Christusstatue, zu kaufen. Leider ging das nicht, wir mussten sie direkt an dem Tag holen, an dem wir hoch wollten. Natürlich haben wir locker mit 5 Personen auf die Rückbank des Taxis gepasst.:-)

Foto 04.04.15 16 58 51

Dann schnell ins Taxi und ab zum Zuckerhut. Es wartete eine riesen Schlange an der Talstation der Seilbahn. Als wir oben angekommen waren, war es schon dunkel, aber es war eine tolle Sicht auf ganz Rio bei Nacht. Man konnte alles überblicken. Es war einfach toll eine solch riesige Stadt bei Nacht zu sehen. Leider hatte ich meine Kamera so verstellt, dass ich nur verschwommene Bilder bekommen habe, aber einen kleinen Eindruck vermitteln sie trotzdem. Die Erinnerungen habe ich aber gespeichert. 😉

Foto 04.04.15 18 49 23

P1040311

Nach ca. einer Stunde fuhren wir dann mit der Seilbahn wieder runter und gingen dann noch Acai-Eis essen. Sehr süß und sehr kalt, aber durchaus lecker. Dann wieder zurück in die Wohnung und ins Bett. Am nächsten Tag mussten wir früh raus, Iran und seine Familie abholen und dann schnell wieder zur Talstation der Corcovado. Dort angekommen kauften wir die Tickets und dann ging es mit dem Zug hinauf zur Christusstatue. Auch hier wieder ein wunderschöner Ausblick auf Rio. Die Statue ist wirklich beeindruckend.

Es war Ostersonntag und ich war Jesus so nahe wie nie zuvor. Da fing ich gerade an, die ersten Bilder zu knipsen und dann wollte Gott mich wohl für all meine schlimmen Taten in meinem Leben bestrafen und zack hat die Speicherkarte den Geist aufgegeben. Da „Germans always prepared“ sind, das ist nur eines der Vorurteile, die ich mir auf meiner Reise anhören muss ;-), hatte ich in Vorbereitung auf meine Reise für so einen Fall extra mehrere Speicherkarten gekauft. Natürlich lagen sie diesmal alle sicher verstaut bei Paulo zu Hause. Also musste ich auf mein Handy zurückgreifen. Ich denke es sind aber einige gute Bilder entstanden:

Achja, später am Tag funktionierte die Karte wieder und tut es bis heute. 😉

Ein Panorama der Aussicht habt ihr ja schon im Titelbild dieses Beitrags gesehen. Hier ein weiteres mit der Aussicht auf Copacabana:

P1040342

Natürlich wurde auch die Christusstatue in Szene gesetzt, bitte lächeln:

Foto 05.04.15 10 16 03

Wer ist das Original, wer die Fälschung?

Foto 05.04.15 10 09 32

Und wer erinnert sich an diesen „Tempel“?

P1040339

Nach einer Stunde mussten wir wieder runter vom Corcovado, um pünklich beim Easterlunch bei Paulos Eltern zu sein. Da versteht seine Mutter nämlich sonst keinen Spaß.;-)

Nach dem Essen trafen wir uns wieder mit Irans Familie am Ipanema Beach. Dort hieß es erst einmal mit den Kids im Wasser toben. Anschließend liefen wir zum Eingangsgebäude einer Favela. Vom obersten Stockwerk hatte man eine schöne Aussicht auf Ipanema und die Favela. Unsere Insidertour führte uns dann in eine Ubahnstation. Die Arbeiter, die diese Station bauten nannten sie liebevoll „die Bat-Höhe“, angelehnt an die Batman Filme und malten kurzerhand ein Batman Zeichen in einen versteckten Schacht. Nach einigen Versuchen habe ich es geschafft ein Foto zu machen:

Foto 05.04.15 18 31 28

Am nächsten Morgen (Ostermontag) stand noch ein ganz besonderer Termin an. Mein erster großer Auftritt im Maracana. Dem Station, in dem wir letztes Jahr den WM-Titel gegen Argentinien holten. Direkt in der Eingangshalle das erste Highlight: Ein Bild unseres Siegerteams mit Originalball des Finales und Fuleco, dem offiziellen Maskottchen der WM 2014:

P1040387

Dann ging es kreuz und quer durch das Stadion. Die Farben der Sitze entsprechen den Farben der Nationalflagge Brasiliens. Das grün wird natürlich vom Rasen gestellt. 😉

Foto 06.04.15 09 09 45 (1)

Und auch in die Kabine, in der einige Trikots unserer Helden hingen, unter anderem das des WM-Rekordtorschützen:

P1040404

Und dann auf den heiligen Rasen. Der Strafraum im hintergrund ist übrigens der in dem Mario Götze…. (ich glaube der Rest ist bekannt) 😉

image

Nach dem Spiel ist natürlich auch eine Pressekonferenz angesetzt:

P1040422

Für mich als Fußballfan war ein Besuch des Stadions unumgänglich. Leider nicht bei einem Spiel, aber ein Blick hinter die Kulissen war auch wirklich sehr interessant. Auch dies eine tolle Erfahrung.

Nun stand Natur auf dem Plan und wir fuhren zum botanischen Garten und schauten uns einige einheimische und nicht einheimische Pflanzen an. An eine kann ich mich noch erinnern; den Travellers Tree. Warum er so heißt, keine Ahnung. 😉
Von einer Stelle im Garten konnte man nochmal die Christusstatue sehen und ich zückte die Kamera und in dem Moment in dem ich abdrückte kam eine Wolke und verdeckte die komplette Statue. Und glaubt mir, dieses Bild ist nicht nachbearbeitet:

P1040454

Anschließend verabschiedeten wir uns von Iran und seiner Familie. War wirklich ein großer Spaß mit euch. Paulo und ich gingen noch ein wenig shoppen. Ich musste lernen, dass es in Brasilien wohl üblich ist, dass man als Dankeschön, dass man zu Besuch gekommen ist, auch noch ein Geschenk bekommt. Widerworte wurden nicht geduldet. Also ging es zum Nikeshop und Paulo schenke mir ein original Brasilientrikot. Da mir das Blaue besser gefiel als das Gelbe, gab es natürlich das.

Abends gab es dann noch Caipis in einer Caipibar. Sehr lecker und hinterher waren wir leicht angetrunken.;-)

Dann hieß es auch schon Abschied nehmen. Der Flieger Richtung Lima wartete auf mich.

Vielen Dank Paulo und auch an deine Eltern dass ihr mich so liebevoll aufgenommen und versorgt habt. Es war eine tolle Zeit und meine Einladung nach Deutschland steht. Ich habe mich sehr wohlgefühlt. Paulo, du solltest deine Fähigkeiten als Guide ausbauen und den Arztberuf an den Nagel hängen. 😉

So, jetzt ist es an der Zeit das zweite Land auf meiner Reise Revue passieren zu lassen. Wo fange ich an? Es waren so viele verschiedene Eindrücke. Angefangen mit den atemberaubenden, spektakulären Iguazu-Fällen, über die wirklich interessante Architektur Brasilias, hin zu den wunderschönen überfluteten Regenwäldern des Amazonasgebietes und dem krönenden Abschluss mit der wunderschönen Stadt Rio de Janeiro. Auch nach Brasilien habe ich das Gefühl, nur einen Bruchteil gesehen zu haben, da dieses Land einfach gigantisch groß ist. Brasilien ist ein wunderschönes Land mit sehr netten und hilfsbereiten Menschen. Ich habe tolle Menschen kennengelernt und meine Reise macht mir von Tag zu Tag mehr Spaß.
Brasilien, ich werde dir nun eins versprechen: Auch wenn ich vielleicht bald nicht mehr alles sehen kann, du wirst mich in meinem Leben auf jeden Fall noch mal wiedersehen.

Mein nächster Beitrag wird über meine Zeit in Peru, speziell über Lima, Arequipa und den Colca Canyon sein. Freut euch drauf, wahrscheinlich werde ich ihn morgen erstellen.

Bis dahin, herzliche Grüße

euer Patrick

Brasilia & Amazonia

wpid-wp-1428100764084.jpeg

Hallo ihr Lieben!

Es ist wieder so weit. Nach einer gefühlten Ewigkeit komme ich endlich mal wieder dazu, einen Beitrag zu verfassen, um euch an meiner Reise teihaben lassen zu können.

Zuerst einmal möchte ich aber ein Thema ansprechen, dass auch mich hier in der Ferne tief erschüttert hat. Der Absturz der Germanwings Maschine in Frankreich. Ich hoffe, dass ihr und eure Liebsten alle wohlauf sind und möchte auf diesem Wege allen, die einen geliebten Menschen verloren haben, mein tief empfundenes Mitgefühl aussprechen.
Es macht einen nachdenklich, wie so etwas so weit kommen kann und in meiner Situation als momentaner Vielflieger fliegt auch tief im Inneren nun immer ein mulmiges Gefühl mit. Trotzdem bin ich wieder eingestiegen und bisher ist alles gut gegangen.

Nun ist es natürlich schwierig den Übergang zu meiner Reise wieder herzustellen, aber da ich mit euch allen nicht tagtäglich kommunizieren kann, war es mir ein wichtiges Anliegen, euch mitzuteilen, dass so etwas auch in der Ferne nicht spurlos an einem vorbei geht.

Mit dem Wort Ferne komme ich jetzt wieder zu meiner Reise. Im letzten Eintrag teilte ich mit, dass ich einige Reisetage vor mir habe. Es ging also von Foz do Iguaçu in Richtung Sao Paulo. 16 Stunden Busfahrt gingen doch einigermaßen schnell vorbei. In Sao Paulo kaufte ich mir dann das nächste Busticket für die nächste Nacht Richtung Brasilia. Dann machte ich mich auf in die Altstadt und machte dort einen Stadtrundgang. Bilder habe ich keine gemacht. Gab bis auf eine Kirche und einige ältere Gebäude nicht so viel zu sehen. Nach 2 Stunden ging es zurück zum Busbahnhof in die VIP Lounge meines Busunternehmens. Hatte nämlich einen echten Schnapper gemacht, das Ticket war wesentlich günstiger als das für einen normalen Bus und der Bus wesentlich neuer und luxuriöser. Also wieder über Nacht im Bus und am nächsten Morgen in Brasilia. Dann mit U-Bahn und Bus zum Hostel. Dort erstmal entspannt. Abends dann was essen und dann in die Stadt, als es dunkel war, um die Gebäude des Reigierungsviertels bei Nacht zu sehen. Die Stadt wurde als Hauptstadt errichtet und der Architekt war Oscar Niemeyer. Sind schon witzige Gebäude. Hier eine kleine Auswahl:

wpid-wp-1428099232314.jpeg

wpid-wp-1428099243308.jpeg

wpid-wp-1428099251674.jpeg

wpid-wp-1428099257393.jpeg

Schon spannend diese ausgefallene Architektur. Brasilia hatte also mehr zu bieten, als ich erwartet hatte. Zurück im Hostel gab es noch ein Bierchen und dann ging es nach zwei Nächten im Bus endich wieder in ein richtiges Bett. Ausgeschlafen packte ich am nächsten Morgen meine Sachen ein und traf dabei Michael, der gerade angekommen war. Mit ihm machte ich mich dann auf den Weg, Brasilia bei Tag zu entdecken. Wir liefen viele Stunden durch die Stadt und schauten uns alles an. Fuhren mit dem Aufzug auf den Fernsehturm. Von dort konnte man gut sehen, wie die Stadt entstaden ist und hatte einen guten Überblick:

wpid-wp-1428099660874.jpeg

wpid-wp-1428099671773.jpeg

wpid-wp-1428099678902.jpeg

Dann ging es weiter, vorbei an der bekannten Kirche, die wir uns natürich von innen anschauten, und einem Gebäude, was wie eine Mischung aus UFO und Saturn aussah. Natürlich sind wir auch an der riesigen Brasilienflagge vorbei gekommen, die leider etwas schlapp herunterhing.:

wpid-wp-1428099764921.jpeg

wpid-wp-1428099772944.jpeg

wpid-wp-1428100015111.jpeg

Nach einem weiteren längeren Spaziergang, kamen wir dann zu meinem Highlight des Tages: Die Kirche sah von außen nicht besonders aufregend aus. Aber von innen. Wirklich atemberaubend:

wpid-wp-1428099872331.jpeg

Dann ging es wieder zurück zum Hostel und am Abend gönnten wir uns dann noch ein brasilianisches Grillbuffet. Dann hieß es, auf zum Flughafen und ab nach Manaus. Dort kam ich dann nachts um 3 im Hostel an und es war unglaublich schwül. Habe also nicht so viel geschlafen und war am nächsten Tag dementsprechend kaputt und buchte nur meine Dschungeltour, ging einkaufen und Geld holen.

Am nächsten Morgen hieß es dann, auf geht es in den Dschungel. Die Lodge, die ich mir dort ausgesucht habe, war ca. 200 km von Manaus entfernt und lag direkt am Rio Urubu, einem dunklen Fluss. Der Vorteil dieser Flüsse ist, dass es weniger Mücken gibt. Wir fuhren mit rasender Geschwindigkeit über total kaputte Straßen und danach weiter mit dem Boot, sodass ich kurz vor dem Mittagessen in der Lodge ankam.

wpid-wp-1428100829687.jpeg

Nach dem Mittag traf ich dann auf meine Gruppe, bestehend aus einer französischen Familie und zwei anderen Französinnen (Mutter und Tochter).

wpid-wp-1428100543000.jpeg

Nachdem ich meine Sachen gepackt hatte, ging es dann in den Dschungel. Begleitet von unserem Guide. Nach 2 Stunden schweißtreibenden Laufens durch den Wald kamen wir am Camp an, in dem wir uns dann einrichteten, die Hängematten aufhängten und in einem kleinen Bach baden gingen. Inzwischen bereitete unser Guide Francisco das Feuer und das Abendessen vor:

wpid-wp-1428100732665.jpeg

Auch konnten wir uns aus einem Stück Holz uns unsere eigenen Löffel schnitzen. Unser Guide konnte es aber besser mit der Machete:

wpid-wp-1428100941374.jpeg

Dann gab es gegrillten Piranha, anderen Fisch, Hühnchen, Reis und ein wenig Gemüse. Serviert wurde auf Bananenblättern und gegessen wurde aus Bananblatttellern. Nach dem Abendessen entdeckten wir dann noch eine giftige Schlage gleich neben unserem Camp. Uns wurde gesagt, dass sie nicht tödlich ist, man „nur“ das Bein verlieren würde, in das sie beißt. 😉

wpid-wp-1428101143683.jpeg

Am nächsten Morgen ging es früh raus zu einem Dschungelspaziergang. Leider waren keine Tiere unterwegs. Es war trotzdem toll durch den Regenwald zu laufen, die riesigen Bäume zu sehen und etwas über sie zu erfahren.

Zurück im Camp gab es Frühstück, dann wurde abgebaut und dann fing es an zu regnen. Und der Regenwald machte seinem Namen alle Ehre. Der zweistündige Rückweg durch den Wald war angenehm erfrischend von oben. Dann hatten wir Zeit zu duschen, die Sachen zum trocknen aufzuhängen. Nach dem Mittagessen ging es zum Angeln in die überfluteten Wälder. Es war Regenzeit und alles war überschwemmt. Ein toller Anblick:

wpid-wp-1428101714511.jpeg

wpid-wp-1428101945368.jpeg

Leider habe ich nichts gefangen. War aber eine witzige Erfahrung. Wir haben einige Vögel gesehen. Den Sprecht konnte ich mit der Kamera einfangen:

wpid-wp-1428101989081.jpeg

Nach dem Abendessen, fuhr ich mit einer anderen Gruppe mit dem Boot hinaus, um im Dunkeln Ausschau nach Kaymanen zu halten. Wir fanden einen kleinen, anhand dessen uns dann eine Menge erklärt wurde. Er erklärte sich dann auch zu einem spontanen Fototermin bereit:

wpid-wp-1428102158025.jpeg

Zurück in der Lodge, trank ich dann mit Alison, der Französin aus meiner Gruppe und Mike, einem Engländer, das erste Bier, dann nen Caipi, dann noch einen… Dann bekamen wir ein wenig Stress mit der Nachtruhe und wir zogen auf meinen Balkon um. Um drei waren wir dann etwas angeheitert im Bett. Um 5:30 musste ich eigentlich wieder raus zum Sonnenaufgang und Delfine gucken. Ich verschlief aber und deswegen ging es für mich erst um 6 los. Es war wolkig, deswegen war der Sonnenaufgang nicht zu sehen. Dafür konnte ich aus nächster Nähe einige pinke Delfine sehen. Die waren ganz schön schwer vor die Linse zu bekommen. Dieser kleine weiße Haufen im Hintergund, da kommt der Delfin grad aus dem Wasser. Beim Ranzoomen ist seine Finne zu erkennen:

wpid-wp-1428102612921.jpeg

Nach dem Frühstück ging es dann noch zu einer einheimischen Familie, die eine kleine Plantage haben, auf der unser Guide uns einiges zur Verarbeitung und zum Anbau erklärte:

wpid-wp-1428102852198.jpeg

Dann hieß es Abschied nehmen, Alison und ihre Mutter verließen uns in Richtung Manaus. Es war toll mit euch. Vielleicht sieht man sich ja in Peru wieder. Für Todd, Sylvie, Sara und Elsa (die französische Famile) und mich hieß es Sachen packen für die zweite Nacht im Dschungel, die wir an einem kleinen Strand an einem See verbrachten. Das Camp musste errichtet werden, Holz für die Konstruktion und fürs Feuer gesucht werden und auch die Planen, die uns vor dem Regen schützten, befestigt werden:

wpid-wp-1428103108730.jpeg

Nachdem das erledigt war, nahmen wir ein Bad und dann gab es Abendessen und Bierchen am Lagerfeuer. Nachts fing es an zu regnen. Trotzdem war es toll, Man hörte die Dschungelgeräusche von der einen und die Geräusche vom Strand auf der anderen Seite. Wir blieben aber trocken. Dann bereiteten wir das Frühstück zu:

wpid-wp-1428103276233.jpeg

wpid-wp-1428103284496.jpeg

Und nach dem Essen wurde das Camp wieder abgebaut. Über Nacht war das Wasser ordentlich gestiegen, sodass 2 Pfosten bereits im Wasser standen.

wpid-wp-1428103378676.jpeg

Zurück im Camp verabschiedete ich mich von den Franzosen. Auch mit euch hatte ich eine tolle Zeit und hoffentlich klappt das Wiedersehen in Peking. 🙂

Nachmittags machte ich mich dann mit meinem Guide alleine zu einem Dschungelspaziergang auf. Ich lernte etwas über die einheimischen Bäume und Pflanzen und deren medizinische Wirkung. Dann sahen wir eine Gruppe von Affen in den Bäumen und fanden einen Tarantelbau. Die ließen sich mit einem Stock herauslocken. Man sind die riesig.

wpid-wp-1428103816343.jpeg

wpid-wp-1428103830128.jpeg

Abends saß ich dann noch mit einem schwedischen Pärchen und Mike zusammen, wir sind aber früh ins Bett. Am nächsten Tag versuchte ich mich nach dem Früstück nochmal als Angler. Wieder kein Glück. 🙁

Dann bastelte ich mit meinem Guide noch ein Blasrohr. Bzw. ich half ihm ein wenig dabei. Sieht aber cool aus und funktioniert. Das wird erstmal die Tage nach Deutschland verschickt:

wpid-wp-1428104079123.jpeg

Dann ging es für alle in der Lodge zurück nach Manaus. Abends ging ich mit Mike, Lauraline und Patrick (Geschwister aus Belgien) in die Altstadt von Manaus. War wirklich schön. Dort steht ein tolles Opernhaus und der Platz darum ist sehr schön. Sehr untypisch für die sonst eher hässliche Stadt Manaus. Wir genossen dann noch eine Suppe und einen herrlichen frischen Obstsaft und natürlich, wie es sich für Brasilien gehört, nen Caipi.

Dann verließen uns die Belgier auch schon.

Am nächsten Morgen verabredete ich mich mit Mike, um zum „Meeting of the Waters“ zu fahren. Hier treffen sich der dunkle Rio Nego und der helle Amazonas und fließen kilometerlang nebeneinander her, ohne sich zu vermischen. Mit dem Boot ging es raus und es sah toll aus. Mitten auf dem Fluss, wie an einer Linie gezogen, begann auf einmal das helle Wasser:

wpid-wp-1428104445700.jpeg

wpid-wp-1428104455084.jpeg

wpid-wp-1428104466366.jpeg

Zurück im Hostel packte ich meine Sachen und verabschiedete mich von Mike. Ich muss noch einige Sätze zu Mike schreiben. Ein beeindruckender Mensch. Mike ist körperlich behindert und hat starke motorische Beeinträchtigungen in Händen, Armen und Beinen. Auch das sprechen fällt ihm schwerer. Trotzdem ist Mike einer der lebensfrohesten Menschen, die ich je getroffen habe und die Tage mit ihm haben mich bereichert. Mike ist die gelebte Inklusion. Sehr beeindruckender Mensch. Er reist alleine durch Brasilien, hat inzwischen seinen Pass verloren, aber was solls. 🙂 Danke Mike, dass ich dich kennenlernen durfte. Bleib genauso wie du bist. Wir haben dich alle ins Herz geschlossen.

Mit Hanna und Phillip (dem schwedische Pärchen) ging es dann zum Flughafen, denn wir flogen zufällig mit dem gleichen Flieger nach Rio. Hier bin ich nun jetzt angekommen. Ich bin bei den Eltern von Paulo untergekommen, einem sehr netten Arzt aus Rio, mit dem ich dann dieses Wochenende die Stadt unsicher mache. Die Eltern sprechen leider kein Englisch, aber wir kommen klar. 😉

Als nächstes werde ich euch dann von meinen Eindrücken aus Rio berichten. Bis dahin wünsche ich euch ganz tolle Osterfeiertage. Versteckt ein Ei für mich mit. 😉 Und achja, die Zeit ist verflogen, ich bin schon über einen Monat unterwegs und mir kommt es vor, als wäre ich gestern abgereist. Es warten weiterhin spannende Erlebnisse auf mich und ich hoffe, dass ihr meine Reise weiterhin so aufmerksam verfolgt und bedanke mich dafür bei euch und entschuldige mich natürlich für eventuelle Fehler.

Achja ein besonderer Dank an dieser Stelle noch an Basti, der mir bei allen Fragen zur Ausführung helfend zur Seite steht und sich auch um die richtigen Formate der Bilder und Videos kümmert. 🙂

Also, frohe Ostern!

Euer Patrick

The Iguaçu Falls

wpid-wp-1427127346722.jpeg

Hallo ihr Lieben,

heute grüße ich euch aus dem wunderschönen Hostel Natura in Foz do Iguaçu. Wie ihr merkt, bin ich wohlbehalten in Brasilien angekommen. Nach einer harten Reise mit insgesamt 23 Flugstunden bin ich letzte Woche Mittwoch am späten Abend erschöpft in meinem Hostel in Sao Paulo eingetroffen. Dort habe ich dann noch mit einigen Gästen zusammengessen und ganz traditionell einen Caipi getrunken. 😉 Am nächsten Morgen hieß es dann schon wieder Sachen packen, dann wollte ich mir eigentlich die Stadt ansehen. Leider ließ mich das Wetter mal wieder im Stich und ein Tropensturm zog auf. Die nächste Stadtbesichtigung fiel ins Wasser.

Also plante ich meinen Aufenthalt in Brasilien und kaufte mir noch eine brasilianische Sim-Karte. Die Sprachebarrieren sind ntürlich schon vorhanden. Aber irgendwie bekommt man alles schon ganz gut hin. In den Hostels wird Englisch gesprochen. Die sind dort sehr hilfsbereit und geben gute Tipps.

Am Nachmittag ging es dann mit Sack und Pack zum Busbahnhof. Nach langer Suche fand ich endlich den richten Schalter und kaufte mir nach zwei missglückten Versuchen wegen Sprachdifferenzen ein Hin- und Rückfahrticket nach Foz do Iguaçu. Die Reise lief soweit problemlos. Es war nur ein wenig kalt im Bus wegen der Klimaanlage. Nach 16 Stunden kam ich am Busbahnhof an und traf zwei Franzosen und einen Australier, mit denen ich zusammen zum Zentrum fuhr. Dort angekommen hieß es den Bus zum Hostel finden. Nachdem das geschafft war und die Kassiererin im Bus verstand, wo ich hinwollte und mir verdeutlichte, dass sie mir ein Zeichen geben würde, wenn ich aussteigen muss, setzte ich mich entspannt hin. Nach einiger Zeit wurde ich aber stutzig, da wir gefühlt schon zu weit waren. Ich guckte sie fragend an und sie sagte, ich wolle doch zum Nationalpark und ich erwiederte, nein zum Hostel. Da sah ich ihr an, sie hat es verpeilt. Aber da der Bus immer im Kreis fährt und ich für eine weitere Strecke bezahlen musste, kam ich dann irgendwann an der richtigen Hatestelle an. Dort nahm mich dann jemand für kleines Geld mit zum Hostel.

Das Hostel ist wunderschön, mit riesigem Anwesen, Swimmingpool und Badesee. Einziger Haken: am Arsch der Welt und in der ersten Nacht war ich der einzige Gast. 😉

Für den nächsten Morgen hatte ich dann eine Tour auf die argentinische Seite der Iguaçu Wasserfälle gebucht. Ich wartete und irgendwann fragten die vom Hostel beim Veranstalter nach und es stellte sich heraus, dass ich vergessen wurde. Also plante ich um und machte mich auf den Weg zur brasilianischen Seite der Fälle. Dort angekommen, habe ich mir überlegt, mir erst einmal einen Überblick zu verschaffen und kaufte mir ein Helicopterticket. Und keine halbe Stunde später ging es los.

wpid-wp-1427126891196.jpeg

Die Fälle sahen von oben garnicht so groß aus. Aber die Aussicht war trotzdem wunderschön und es war ein unvergessliches Erlebnis.

wpid-wp-1427126908704.jpeg

Hier noch ein kleines Erinnerungsvideo:

Wieder am Boden angekommen ging es mit dem Bus in den Park und dann zu Fuß über die Wege an den Fällen entlang. Es waren so viele verschiedene Eindrücke und überall kam Wasser her und die Geräusche. Es waren wunderschöne Erlebnisse. Es ist wirklich atemberaubend schön. Bei Weitem nicht alle, aber hier ein paar Eindrücke des Ausblicks auf die Fälle von der brasilianischen Seite:

wpid-wp-1427126924346.jpeg

wpid-wp-1427126936731.jpeg

wpid-wp-1427126951505.jpeg

Man wurde zwischendurch auch mal ordentlich nass, was aber bei der Hitze des Tages kein großes Probem darstellte.

wpid-wp-1427126967751.jpeg

wpid-wp-1427127002278.jpeg

Dann ging es hinauf zu einem Aussichtspunkt, wo man zum Abschluss nochmal einen tollen Überblick über die Fälle bekommen hat.

Das Video zeigt hoffentlich die ungaubliche Schönheit und Kraft. Der Boden hat gebebt und es fehlen mir echt die Worte, diese Momente dort zu beschreiben. Man muss es erlebt haben. 😉

habe es natürlich auch noch in Bidern festgehalten. 😉

wpid-wp-1427127044744.jpeg

wpid-wp-1427127058120.jpeg

Nach dem Nationalpark ging es dann noch in ein nahe gelegenes Restaurant, in dem ich ein brasilianisches Grillbuffet genoss. Sehr lecker und so viel, dass ich den Rest des Tages nichts mehr essen brauchte. Es ging früh ins Bett.

Am nächsten Morgen dann aber die Argentinientour. Es ging zusammen mit fünf Franzosen, vier Deutschen und einem Briten und unserer Führerin mit dem Minibus über die Grenze und dann zum Park. Dort angekommen gab es ein kleines Briefing und dann ging es auch schon los. Erster Weg Richtung Fälle und wieder wunderschöne Anblicke.

wpid-wp-1427125135546.jpeg

wpid-wp-1427125345202.jpeg

Nach einer Mittagspause machten wir uns auf den Weg hinunter zur Bootsfahrt am Wasserfall entlang, bzw in ihn hinein. Abkühlung garantiert.

Alle Sachen wurden halbswegs trocken verstaut und dann ging es los. Hier zwei Videos von der Fahrt:

Nach der Bootsfahrt waren wir alle klitschnass:

wpid-wp-1427125393878.jpeg

Beim Aufstieg wieder hinauf bot sich sich einmal mehr ein tolles Bild:

wpid-wp-1427130435260.jpeg

Auch hier noch ein kleines Erinnerungsvideo:

Dann ging es schnell zum Zug, der uns zum Steg brachte, der uns bis zur Kante des Wasserfalls brachte. Auch hier wieder ein atemberaubender Anblick, festgehalten in Video und Bild:

wpid-wp-1427125460928.jpeg

Zurück liefen wir und dann ging es schnell zum Bus und zum Dreiländereck. Die Länder Paraguay (links), Brasilien (oben rechts) und Argentinien (unten) werden durch die beiden Flüsse getrennt.

wpid-wp-1427125539229.jpeg

wpid-wp-1427125499249.jpeg

Dann ging es zurück zum Hostel. Dort noch kurz ein bisschen entspannt und dann ins Bett gefallen.

Heute Nacht geht es nun zurück mit dem Bus nach Sao Paulo und von dort aus dann morgen Nacht nach Brasilia. Dort verbringe ich dann eine Nacht und reise mit dem Flieger nach Manaus weiter. Von dort wird vermutlich mein nächster Beitrag kommen.

Die Fälle waren der absolute Wahnsinn und ich habe tolle Eindrücke und Bilder mitnehmen können. Ein super Start für Brasilien. Ich freue mich auf mehr Erlebnisse. Jetzt bin ich ein bisschen traurig, diesen wunderschönen Platz zu verlassen und 3 Tage Reise anzutreten. Aber dann wartet das nächste Highlight, der Amazonas. 🙂

Also, bis dahin wünsche ich euch eine tolle Zeit.

Viele Grüße und fühlt euch gedrückt.

Euer Patrick

Der Krüger Natioalpark und tschüss Südafrika :-)

wpid-wp-1426650863135.jpeg

Hallo Leute,

die Zeit ist wie im Fluge vergangen und so sitze ich im Flieger nach Dubai. Im Anschluss werde ich direkt weiter nach Sao Paulo fliegen. Nun ist es an der Zeit euch etwas über meine Krüger Safari zu erzählen und meine ersten Wochen Weltreise in Südafrika zusammenzufassen.

Fangen wir aber mit dem Krüger an. Am Freitag Morgen, nach wenig Schlaf, ging es um halb 7 mit dem Minibus von Johannesburg, in Fachkreisen liebevoll Jo’Burg genannt, 7 Stunden durch die Weiten Südafrikas hin zum Treffpunkt kurz vor dem Krüger Nationalpark, wo Bob, unser Guide, Koch, Fahrer, Mädchen für alles, schon auf uns wartete.

wpid-wp-1426650888621.jpeg

Nach einem kurzen Lunch und einem Briefing über den restlichen Tag ging es zu unserem Camp, welches ca. 20 Fahrminuten vom Krüger entfernt lag, mitten in einem privaten Reservat. Dort packten wir unsere Sachen in unsere Zelte, die sehr groß waren. Man konnte stehen, hatte Licht und normale Betten, also sehr komfortabel. Ich teilte mir das Zelt mit Josh, einem Amerikaner, der sehr nett war, aber tierisch geschnarcht hat. Gott sei Dank hatte ich Oropax dabei. 😉 Außerdem war ein holländisches Pärchen dabei und natürlich, wie sollte es anders sein, ein deutsches Pärchen.

wpid-wp-1426650932042.jpeg

Dann ging es zur ersten Ausfahrt in ein anderes privates Revervat, das direkt neben dem eigentlichen Krüger liegt. Dort sind wir 3 Stunden durch die Natur gefahren und haben so einiges gesehn. Elefanten und Büffel aus nächster Nähe, eine Menge an anderen Tieren und Vögeln, wie zum Beispiel Impalas, Springböcke, Kudus, Krokodile oder Zebras. Es war toll diese ganzen Tiere in freier Wildbahn zu sehen und ich fand es total spannend und aufregend. Man musste sich die ganze Zeit konzentrieren, damit man auch ja kein Tier verpasst.
Ich musste aber feststellen, dass aufgrund meiner Sehschwäsche wohl kein Tierbeobachter aus mir mehr werden wird. Ich habe die Tiere immer erst dann gesehen, wenn mir die anderen gesagt haben, wo sie sind. Da die Tiere aber sehr gemütlich waren, hatte ich genügend Zeit sie zu beobachten. 😉 Also Safaris nur noch mit Guide. 🙂
Das wohl Beeindruckenste an diesem Tag waren die beiden Löwen die wir erst von Weitem entdeckten und dann näher heran gefahren sind. Wir waren nur 5 Meter von ihnen entfernt. Diese Tiere sind so prachtvoll und mächtig, dass es sie „einen Scheiß“ interessiert hat, dass wir da waren. Nachfolgend einige Eindrücke des ersten „Game Drives“:

wpid-wp-1426650982027.jpeg

wpid-wp-1426651010109.jpeg

wpid-wp-1426651046021.jpeg

wpid-wp-1426651068606.jpeg

Abends wurden wir dann bekocht und sind früh und erschöpft ins Bett, da wir am nächsten Morgen um 5 aufstehen mussten, um uns auf den Weg in den Krüger zu machen. Wir waren alle sehr müde aber nach einem Kaffe am Eingangstor gings besser. Auf dem Weg dorthin das erste Highlight: Eine Nashornmutter mit ihrem Jungen. Leider sind aufgrund der Dämmerung die Bilder nicht so gut geworden, aber eins stelle ich doch ein. Achja, der Papa ist auch noch dazu gekommen. 😉 So waren wir noch garnicht im Nationalpark und schon Nashörner gesehen. 🙂

wpid-wp-1426651148235.jpeg

Dann im Nationalpark waren die Eindrücke überwältigend. Eine solche riesige Anzahl an Tieren, direkt neben den Wegen. An diesem Tag haben wir Elefanten, Zebras, Nilpferde, Geparden, Büffel, Giraffen, Warzenschweine und natürlich auch wieder Kudus, Impalas, Springböcke und andere Tiere und Vögel gesehen. Um 10 hat Bob uns Frühstück gemacht, es gab Toast mit Rührei und Gemüse. Sehr lecker. Mittags gabs Lunch in einem Restaurant. Gegen 17 Uhr sind wir wieder zurück zum Camp gefahren, wo wir nach einem Abendessen und einem Bierchen erschöpft ins Bett gefallen sind. Auch an diesem Tag habe ich natürlich unzählige Bilder gemacht. Hier eine Auswahl:

wpid-wp-1426651236077.jpeg

wpid-wp-1426651305437.jpeg

wpid-wp-1426651335285.jpeg

wpid-wp-1426651369472.jpeg

wpid-wp-1426651412662.jpeg

wpid-wp-1426651433942.jpeg

Am nächsten Morgen hieß es dann um 4 Uhr aufstehen und um 4:30 losfahren. Wir mussten aber feststellen, dass der Park auf Winteröffnungszeiten umgestellt hatte und erst um halb 6 aufmachte. Also warteten wir in forderster Reihe auf den Einlass. Im Park gabs wieder den Kaffee und dann ging es los. Wir wollten unbedingt noch den Leoparden sehen, da wir ja die „Big Five“ voll haben wollten. Leider war dieser Tag nicht so erfolgreich, aber wir sahen natürlich wieder die üblichen Verdächtigen, wie Elefant, Zebra, Giraffe, Büffel und Co. Zusätzlich noch Adler, Geier, Strauße, Affen und ziemlich am Ende nochmal zwei Nashörner, die den Tag gerettet haben. In der Gegend des Nationalparks wurden 17 Nashörner gezählt, von denen wir 5 gesehen haben. Dafür, dass sie äußerst scheu sind, gar nicht mal so schlecht. Natürlich gab es auch wieder Frühstück von Bob und Lunch im Restaurant.

Es gab eine sehr lange Trockenzeit in Afrika und deswegen waren auch die größten Flüsse so gut wie ausgetrocknet. Es gab nur noch kleine Pfützen. Hier ein Beispielfoto:

wpid-wp-1426652236352.jpeg

Und nun noch die Highlightfotos des dritten Tages in Bildern:

Na was ist denn das wohl für ein Abdruck? 😉

wpid-wp-1426651795358.jpeg

wpid-wp-1426651492366.jpeg

wpid-wp-1426651510248.jpeg

wpid-wp-1426651525836.jpeg

wpid-wp-1426651570859.jpeg

wpid-wp-1426651627587.jpeg

wpid-wp-1426651680464.jpeg

wpid-wp-1426651716557.jpeg

Wieder im Camp angekommen, war schon der Braai vorbereitet und wir machen einen Grillabend und saßen danach gemütlich am Lagerfeuer. Es war toll die Geschichten von unserer „Crew“ zu hören. Es war in meiner Zeit in Südafrika nämlich wirklich schwer, mich so intensiv mit „Einheimischen“ zu unterhalten, da ich meistens nur Touris um mich rum hatte. Nachdem wir dann noch allle möglichen Reisegeschichten ausgepackt haben und Bob und seine Kollegen nur ungläubig staunten, da sie noch nie aus Afrika raus gekommen sind, haben wir noch eine Geschäftsidee für sie erläutert, die auf Zustimmung stieß und nun wird es bald im Camp kalte Getränke zu kaufen geben. So müssen die Gäste keine Getränke mehr mitbringen und dann im Lebensmittelkühlschrank lagern. Was aber viel wichtiger ist, die haben dann einen netten kleinen Nebenverdienst. Dann ging es auch wieder sehr erschöpft ins Bett.

Am nächsten Morgen (Montag) hieß es dann um halb 6 aufstehen. Um 6 ging es zu einem Spaziergang durch das Reservat, wo Bob und Derek uns einiges über ihren Glauben an die Mächte der Natur erzählten. Ich fand es total spannend das zu hören. Natürlich ist dort auch ein Stück Aberglaube mit bei, aber trotzdem eine tolle Erfahrung.

wpid-wp-1426651772326.jpeg

Dann wurde gefrühstückt, gepackt und losgefahren, zurück nach Jo’Burg. Auf dem Weg dorthin haben wir noch einen Zwischenstop am Blyde Canyon eingelegt. Eine wunderbare Aussicht. Wirklich atemberaubend.

wpid-wp-1426651867512.jpeg

wpid-wp-1426651887525.jpeg

wpid-wp-1426651909728.jpeg

Zurück in Jo’Burg im Hostel bezog ich dann mein Zimmer, machte noch Wäsche und entspannte ein wenig. Abends gab es Abendessen und dann bin ich gegen 10 ins Bett gegangen.
Gestern habe ich dann gepackt, ausgecheckt und bin dann noch in eine Mall gefahren, um noch einige Sachen einzukaufen. Gestern Abend ging es zum Flughafen und jetzt bin ich gleich in Dubai und heute Abend beginnt dann das nächste Abendteuer in Brasilien. Ich bin sehr gespannt auf das neue Land. Es wird um einiges schwieriger, da ich die Sprache nicht spreche und dort auch wenig Englisch gesprochen wird. Aber irgendwie wird man sich wohl verständigen. 🙂

Nur noch ein kleiner Rückblick. Ich muss sagen, Südafrika hat holprig begonnen. Ich musste erst Fuß fassen und auch ein wenig von zu Hause loslassen. Kapstadt hat mir gut gefallen, die Garden Route war Klasse. Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt, mit denen ich tolle Momente verbringen konnte. Das half mir doch sehr um in die Reise zu kommen. Natürlich habe ich auch viele Bilder gespeichert. Eine tolle Natur in Südafrika, viele Reisende, viele Deutsche, was manchmal echt erschreckend war.;-) Einfach zu bereisen und ein guter Start in die Reise. Natürlich hat man in den großen Städten immer ein mulmiges Gefühl auf den Straßen, aber das ist kein Grund nicht nach Südafrika zu reisen. Ich muss sagen, ich habe bei weitem nicht alles sehen und erleben können, da das wesentlich mehr Zeit in Anspruch genommen hätte. Aber es war eine erste tolle Station und ich freue mich schon auf neue Menschen, Erfahrungen, Erlebnisse und Bilder. Alle Fotos, die ich gemacht habe,  konnte natürlich hier nicht einstellen, aber ich hoffe, dass ich euch wenigstens einen kleinen Einblick geben konnte.

Natürlich möchte mich mich auch bei allen, die ich kennengelernt habe, noch ein Mal für die tolle Zeit bedanken, und bei euch zu Hause für die tolle Unterstützung. Ihr dürft euch jetzt alle mal kurz auf die Schulter klopfen.:-)

Das nächste Mal werdet ihr aus Brasilien von mir hören.

Und wieder entschuldige ich mich für eventuelle Fehler, Basti, bitte verbessern. 😉

Bis dahin wünsche ich Euch alles Gute

Euer Patrick